Die Beschäftigten der insolventen Muldentalkliniken haben eine Bedingung für den Verkauf an Sana erfüllt. Mehr als 95 Prozent akzeptieren dafür Gehaltseinbußen. Jetzt liege die Entscheidung bei Sana, sagt die Geschäftsführerin.
Im Fall des insolventen DRK Krankenhauses Kirchen zeichnet sich eine Übernahme durch die Diakonie in Südwestfalen ab. Derweil sichert der Landkreis Altenkirchen einem neuen Träger eine fast 16 Millionen Euro schwere Unterstützung zu.
Bereits im Sommer vergangenen Jahres bat das Uniklinikum Jena um finanzielle Unterstützung. In den nächsten drei Jahren wird ein dickes Rettungspaket vom Land Thüringen Abhilfe schaffen – das soll zumindet im April vom Landtag beschlossen werden.
Die Vorwürfe sind monströs: Ein Krankenpfleger soll Patienten teils tödliche Medikamenten-Überdosen gespritzt haben – weil er seine Ruhe haben wollte. Es geht um neunfachen Mord und 34-fachen Mordversuch.
Einigung bei den Ärzten, weiter zähes Ringen mit Verdi – das ist der Stand der Tarifverhandlungen bei Helios nach jeweils drei Runden. Rund 8300 Mediziner bekommen unter anderem eine Entgelterhöhung um acht Prozent in drei Schritten.
Angesichts des Ukraine-Kriegs und der Corona-Pandemie soll sich auch das Gesundheitssystem besser auf Krisen einstellen. Die Kliniken der Stadt Köln wollen einen Umbau nutzen, um vorzusorgen – ein Krisenzentrum soll entstehen.
Auch das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen ist insolvent. Mit einem Schutzschirmverfahren soll die Gesundheitsversorgung der Region gesichert werden. Landrätin Weigand hat einen runden Tisch geplant.
Betroffen sind mittlerweile alle – vom Maximalversorger bis zur Fachklinik. 85 Prozent der bayerischen Krankenhäuser erwarten 2025 ein Defizit. Und ein Ende ist laut Krankenhausgesellschaft nicht in Sicht.
Seit Jahresbeginn müssen die Unikliniken in Bayern die Arbeitszeit ihrer Ärzte elektronisch erfassen. Der Marburger Bund hat eine Umfrage durchgeführt, um zu erfahren, wie das klappt – das Ergebnis scheint eindeutig.
Die RKH Kliniken haben ihre Konsolidierung gestartet. Der verabschiedete Unternehmensplan 2025 setzt gezielt auf Modernisierungsmaßnahmen. An einer Strategie wird noch getüftelt, die Ziele sind allerdings klar: mehr Wachstum, mehr Stabilität.
Wie viel die Mitarbeitenden verdienen, hängt davon ab, ob sie für ein Tochterunternehmen oder z.B. die Charité selbst arbeiten. Der regierende Bürgermeister Berlins Kai Wegner bezeichnet das als ungerecht. Doch wann kommt eine Lösung?
In Brandenburg tun sich Asklepios und das Universitätsklinikum Brandenburg für die Behandlung neurologischer Patienten zusammen. Das Agreement sei gleich mehrfach bemerkenswert, betont Geschäftsführerin Gabriele Wolter.
Aus mehr als 100 Vorschlägen haben die Beschäftigten der jetzt noch drei Lörracher Kliniken den Namen ihrer künftigen Arbeitsstätte gewählt: „Dreiland-Klinikum Lörrach“. Geschäftsführer Udo Lavendel sieht darin einen „wegweisenden Schritt“.
Es sollte ein Leuchtturmprojekt werden – der neue Zentral-OP mit 35 OP-Sälen und 50 Intensivbetten an der Uniklinik Aachen. Doch wegen explodierender Kosten wurde das Vorhaben vorerst gestoppt. Was Großbauprojekte dieser Art gemeinsam haben.
Unerwartete Wende im Insolvenzverfahren des Krankenhauses Geesthacht: Weil ein höheres Angebot vorliegt, wird der Investorenprozess fortgesetzt. Bislang sollte ein Konsortium um die Käufer des Klinikums Bad Bramstedt den Zuschlag erhalten.