Der Kreistag des Ostalbkreises gibt grünes Licht: Für 20 Millionen Euro wird der Zentral-OP am Ostalb-Klinikum Aalen inklusive Aufwachbereich sowie Funktions- und Lagerräumen saniert. Nötig wird dies, weil die kapazitären Grenzen erreicht seien.
Der Umsatz, den deutsche Kliniken mit Behandlungen ausländischer Patientinnen und Patienten gemacht haben, stieg 2022 um 17,5 Prozent. Vor allem aus Kuwait, Usbekistan und Kasachstan kamen mehr Medizintouristen.
Mit einem negativen Jahresergebnis – wie erwartet – beendet das Städtische Klinikum Dresden das Geschäftsjahr 2023. Der Fehlbetrag beläuft sich auf 6,5 Millionen Euro. In 2024 wird sich der Verlust wohl noch einmal drastisch erhöhen, so die Prognose.
Eine Woche nach Urteilsverkündung gehen sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der zu vier Jahren Haft verurteilte Charité-Kardiologe in Revision. Der Arzt war am 26. April wegen Totschlags im minderschweren Fall schuldig gesprochen worden.
Ein Quartal hat es gedauert; nun sind die IT-Systeme der Bezirkskliniken Mittelfranken wieder im Einsatz. Erstmals konnten wichtige Kernprozesse wieder digital durchgeführt werden. Nach dem Hackerangriff im Januar mussten analoge Methoden herhalten.
Seit Anfang des Jahres setzen die Kliniken Beelitz keine Leasingkräfte mehr ein. Wie läuft es auf den Stationen? Was hat sich verändert? Pflegedirektor Nico Kleine-Knefelkamp und Geschäftsführer Enrico Ukrow ziehen eine 100-Tage-Bilanz.
Hacker haben am 17. April Kliniken und Einrichtungen der KJF Augsburg angegriffen und Personal- und Gesundheitsdaten gestohlen. Der Betrieb laufe aktuell reibungslos weiter. Für Betroffene wurde eine Hotline eingerichtet.
Das Evangelische Klinikum Köln Weyertal gehört jetzt zu 100 Prozent zur Uniklinik Köln. Der Maximalversorger hat die Gesellschafteranteile aufgestockt und auch die zugehörigen Grundstücke übernommen – mit einer klaren Strategie.
Das Landgericht Berlin hat einen angeklagten Charité-Kardiologen wegen Totschlags im minderschweren Fall zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Arzt muss nicht zurück in die Haft, bis das Urteil rechtskräftig ist. Er erhält kein Berufsverbot.
Ein neues Zentralgebäude am Universitätsklinikum Magdeburg soll die wichtigsten Abteilungen zusammenlegen und Kosten sparen. Der Bau werde rund eine Milliarde Euro kosten. Doch die Finanzierungsfrage führt zum Streit.
Die Evangelische Stadtmission Heidelberg setzt auf Einhäusigkeit. Ihre insolventen Krankenhäuser Salem und St. Vincentius werden vereint. Am medizinischen Zukunftskonzept wird noch gefeilt.
Ärztinnen und Ärzte der Charité sind am 25. April zum Warnstreik aufgerufen. Sie wollen 12,5 Prozent mehr Lohn und mehr Wertschätzung für ihre Leistung fordern. Das vorgelegte Angebot der Charité sei völlig unzureichend.
In Darmstadt rücken das Klinikum der Stadt und das Agaplesion Elisabethenstift eng zusammen. Für eine Kooperation prüfen sie die Gründung einer gemeinsamen Holding – und loben das bisherige Gesprächsklima.
Aus in Schweinfurt: Das städtische Leopoldina-Krankenhaus wird das katholische Krankenhaus St. Josef nicht übernehmen. Die Verhandlungen wurden beendet. Wem die Verantwortlichen die Schuld geben und wie es weitergeht.
Nach dem tödlichen Brand in der Notaufnahme des Helios Klinikum Pforzheim hat die Karlsruher Staatsanwaltschaft mehrere Klinikmitarbeiter angeklagt. Der nach dem Brand gestorbene Mann sei ohne richterliche Anordnung rechtswidrig fixiert gewesen.