Helios erweitert sein „Netzwerk Herzgesundheit“ um die Klinik Leisnig. Durch die Partnerschaft mit dem Herzzentrum Leipzig sollen neben den Patienten des Regelversorgers auch die ärztlichen Mitarbeitenden profitieren.
Die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen wollen das insolvente Heilig-Geist-Hospital erhalten. Das bekräftigen sie in einer Erklärung. Geplant ist die kommunale Trägerschaft. Jetzt hängt alles am Zukunftskonzept.
Halbwegs Glück im Unglück hatte eine Notfall-Patientin, als ihr ein betrunkener Chirurg bei einem minimalinvasiven Eingriff den Bauch aufschneiden wollte. Das OP-Team schritt ein. Der Arzt wurde zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
Mit einem Plus von fast vier Millionen Euro verzeichnen die Medius Kliniken ein in der Kliniklandschaft selten gewordenes, positives Jahresergebnis für 2023. Woran das liegt und wie es für die Klinikgruppe weitergeht.
Die Uniklinik Halle erwirtschaftete 2023 ein Defizit von 16,8 Millionen Euro. Nun sind auch die ersten Schätzungen für das Uniklinikum Magdeburg bekannt. Der hier erwartete Fehlbetrag liegt deutlich höher.
Auf seinem Campus Kiel muss das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein die stationäre Versorgung weiter einschränken. Operative Eingriffe werden derzeit nach Dringlichkeit geplant – und teils verschoben. Das UKSH nennt zwei Gründe.
Beschäftigte und Gäste des Uniklinikums Tübingen werden neuerdings von einem Küchenroboter bekocht. Das Angebot soll vor allem den Schichtarbeitenden helfen – aber die Verantwortlichen denken schon weiter.
Krankenhaus St. Marienwörth des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V.
Die Liste der Insolvenzen wird immer länger. Auch das Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach ist jetzt betroffen. Der Verein der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz hat ein Eigenverwaltungsverfahren beantragt, um sich zu sanieren.
Die Waldkliniken Eisenberg haben zusätzlich eine Orthopädische Rehaklinik eröffnet. Für CEO David-Ruben Thies ist die 40-Millionen-Euro-Investition „der nächste Schritt“ in einem jahrelangen Veränderungsprozess.
Bereits vom 12. Juni an wird an Baden-Württembergs Unikliniken mehrtägig gestreikt. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber sei unzureichend. Neben mehr Geld fordern die Beschäftigten mehr Entlastung und mehr Zeit.
Die GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit will ihre Krankenhäuser in Angermünde und Prenzlau erhalten. Derzeit wird ein Sanierungskonzept erarbeitet. Der Träger fordert von der Gewerkschaft Verdi einen Notlagentarifvertrag.
Grünes Licht für die Übernahme des Carl-Thiem-Klinikums (CTK) durch das Land Brandenburg. Das darf nun offiziell die Trägerschaft der künftigen medizinischen Universität übernehmen. Das Bundeskartellamt hat die Entscheidung durchgewunken.
Vitos hat Interesse an der insolventen Scivias Klinik Bad Soden bekundet. Die Gespräche zur Übernahme zwischen den Trägern seien schon weit fortgeschritten. Sollten sich beide Seiten einigen, behalten alle Beschäftigen ihre Arbeitsplätze.
Aus dem Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn und dem Ev. Krankenhaus St. Johannisstift wird ab April 2025 ein Krankenhaus – mit zwei Standorten. Sie treten dann als „Christliches Klinikum Paderborn“ auf.
Die Tarifverhandlungen an den vier baden-württembergischen Unikliniken bewegten am Montag über 1300 Beschäftigte zum Streik. Sie legten ihre Arbeit nieder, um u.a. für die Einführung eines Lebensphasenkontos kämpfen, das die Arbeitgeber bisher ablehnen.