Grünes Licht für die Zusammenarbeit: Über 520 Millionen Euro wollen die Bezirkskliniken Schwaben und das Klinikum Memmingen ab 2025 gemeinsam in einen Neubau investieren. Damit ist das Großprojekt deutlich teurer als ursprünglich geplant.
Die Gläubiger der finanziell angeschlagenen Imland Kliniken haben einstimmig dem Insolvenzplan zugestimmt. Damit gehen die beiden Klinikstandorte in Rendsburg und Eckernförde endgültig an die Schön Klinik Gruppe.
Mittelfranken statt Fernost: Um den CO2-Fußabdruck der Endoskopie zu senken, untersuchte man am Universitätsklinikum Würzburg Heizung, Stromverbrauch und das Müllaufkommen der Abteilung. Das Ergebnis: Bei 224 Produkten wechselte man zu teilweise regionalen Herstellern.
Die Trägergesellschaft Anevita kann die Ubbo-Emmius-Klinik in Norden in ein Regionales Gesundheitszentrum umwandeln. Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat eine Klage gegen die Pläne abgelehnt.
Der Klinikkonzern Vivantes hat das Jahr 2022 mit einem Fehlbetrag von 72,3 Millionen Euro abgeschlossen. Der Umsatz betrug gut 1,5 Milliarden Euro. Für 2021 hatte Vivantes noch ein ausgeglichenes Ergebnis gemeldet.
Weil die Ubbo-Emmius-Klinik im ostfriesischen Norden in ein Regionales Gesundheitszentrum umgewandelt werden soll, zieht ein Aktionsbündnis nun gegen den Landkreis Aurich vor Gericht. Die Sorge gilt vor allem der Notfallversorgung.
Die kinderärztliche Versorgung in Wolgast ist ein Dauer-Konflikt. Nachdem eine Kinder-Tagesklinik gescheitert ist, hat das Ministerium dem Kreiskrankenhaus nun eine neue Lösung verordnet. Sie gilt allerdings nur am Wochenende.
Die Berliner Charité rechnet im laufenden Jahr mit einem Defizit. Darauf reagiere das Universitätsklinikum mit Einsparungen, berichtet der „Tagesspiegel“. Demnach sollen die Ausgaben um fünf Prozent reduziert werden – und auch bei Einstellungen will man offenbar strenger prüfen.
Mit dem Ausbau eines ambulanten Operationszentrums und der Sanierung ihrer Klinik für Innere Medizin wollen die Thüringen-Kliniken die medizinische Versorgung im Saale-Orla-Kreis langfristig sicherstellen. Die Kosten dafür sind noch unklar.
Es wird ernst in Vechta. Der Zuschlag für die Planung des neuen Innenstadtkrankenhauses ist erteilt. 2035 soll das fast 200 Millionen Euro teure Projekt, das zwei Klinikstandorte zusammenführt, abgeschlossen sein.
Trotz eines Rekorddefizits wurde der Wirtschaftsplan 2023 der MKK beschlossen. Der Kreis will die drohende 26-Millionen-Euro-Lücke ausgleichen, doch der Landrat bereitet auf „schmerzhafte Konsolidierungsmaßnahmen“ vor.
Der Stift Bethlehem gibt die Hälfte seiner Anteile am Westmecklenburg Klinikum Helene von Bülow in kommunale Verwaltung ab. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim wird damit Mehrheitseigner, muss aber auch investieren.
Tortellini mit Champignonsoße, Kichererbsen-Curry mit Basmatireis und Linseneintopf mit Kokosmilch – das sind drei der neuen veganen Gerichte bei Helios. Seit 1. Juni ergänzen sie täglich den Speisenplan der Cafeterien in der Region Ost.
Dem Klinikum Bad Bramstedt geht das Geld aus. Noch vor der Zahlungsunfähigkeit hat die Gesellschafterversammlung daher ein Schutzschirmverfahren beantragt. Jetzt muss sich einiges ändern.
3000 Euro Inflationsausgleich, eine Sonderzahlung und sechs Prozent mehr Lohn – auf dieses Ergebnis haben sich Verdi und die Universitätsmedizin Mainz in der aktuellen Tarifrunde geeinigt. Hinzu kommt ein Mobilitäts- und Präventionsbudget ab 2024.