Rufe wie „Hey Du“ im laufenden OP-Betrieb sollen bald der Vergangenheit angehören. Vornamen auf den OP-Hauben sorgen für eine gezielte Ansprache, mehr Verantwortung und ein neues Teamgefühl. Über eine scheinbar kleine Änderung mit großer Wirkung.
Tägliches Pöbeln der Führungskräfte, Frage nach der Farbe der Intimbehaarung oder Ratschläge, warum Frauen nicht in den OP gehören – diese Vorwürfe erheben Hamburger Klinikärzte in einer Umfrage des Marburger Bundes. Der MB sieht darin keine Einzelfälle.
Rund zwei Drittel der Medizinstudierenden sind Frauen. Doch nur ein Drittel von ihnen bekleidet eine Führungsposition in den Vorständen medizinischer Fachgesellschaften, so das Ergebnis einer Analyse der DIVI. Über die Gründe dafür und wo es besser läuft.
Medizinische Beratung in einer Hightech-Box? Was in Deutschland in Pilotprojekten getestet wird, ist in Frankreich auf dem Vormarsch. In ländlichen Gemeinden gelten die Kabinen wegen des Medizinermangels als Alternative zur klassischen Praxis.
In Jena entsteht ein neues Gebäude für Gesundheitsforschung. Bund und Land investieren dafür 29 Millionen Euro. Wie Forschende dort mit Licht und KI neue Verfahren zur Früherkennung und Therapie von Krankheiten entwickeln.
In einem europaweiten Projekt arbeiten Ärzte, Forscher und Institutionen daran, personalisierte Krebstherapien schneller verfügbar zu machen. Ziel ist eine modulare Plattform für Krankenhäuser – für die patientennahe Herstellung.
Weil Berlin den jährlichen Zuschuss verringert, erwartet die Charité weitere Streichungen. Künftig soll es weniger Studienplätze geben – und auch das Personal könnte betroffen sein. Dekan Joachim Spranger spricht von rund 200 Köpfen.
Mit „Christoph Ortenau“ entsteht in Lahr eine neue Luftrettungsstation. Ausgestattet mit modernster Technik soll der H145-Rettungshubschrauber künftig schnelle Hilfe aus der Luft leisten und insbesondere den ländlichen Raum unterstützen.
Hierzulande suchen Menschen mit Gesundheitsproblemen häufig direkt die Notaufnahme einer Klinik auf – auch wenn sie gar keinen Notfall haben. Was die Gründe dafür sind.
Hat ein Patient die Parkinson-Krankheit oder nicht? Antwort können trainierte Hunde liefern, die die Krankheit erschnüffeln können. Wie treffsicher sie dabei sind, zeigt eine Doppel-Blind-Studie.
Wegen geplanter Einsparungen des Berliner Senats könnte die Charité ihre Studienplatzkapazitäten deutlich reduzieren. Besonders betroffen wären die Fächer Hebammenwissenschaft und Zahnmedizin.
Patrick Grüteerich/Unterstützungsbereich der Bundeswehr - Presse- und Informationszentrum
Erstmals werden bei einer Übung der Bundeswehr zivile Partner integriert. Ein Zug mit bis zu 500 verwundeten Soldaten wird entladen und auf Krankenhäuser in der Region verteilt. Ausschnitte aus dem Szenario der Landes- und Bündnisverteidigung.
Zerstörte Herzmuskelzellen wachsen nicht wieder nach. Ein neuer Therapieansatz könnte in Zukunft Abhilfe schaffen. Dazu wird im Labor gezüchtetes Herzmuskelgewebe auf das geschwächte Herz aufgenäht. Die ersten Ergebnisse einer klinischen Studie sind vielversprechend.
Geht es nach Charité und BMW, findet Prävention künftig zum Teil unterwegs statt. In einer Studie testen sie ein Diagnose-Auto, das bei den Fahrenden umfangreiche Gesundheitschecks durchführt – und im Notfall vorbeugend eingreift.
Im Krieg und nach Unfällen in unzugänglichen Gebieten sind oft keine Ärzte zur Stelle. Forscher haben einen Roboter entwickelt, der bei bestimmten Verletzungen mit der Notfallbehandlung beginnt. Was die maschinellen Helfer zukünftig können sollen.