Nicht alle Krankheitsverläufe sind gleich – und nicht alle Symptome zeigen sich bei allen Menschen auf dieselbe Weise. Schleswig-Holsteins Ärzte sollen deshalb zukünftig auch in der geschlechtersensiblen Medizin unterwiesen werden. Das fordert zumindest die SPD.
Die Bertelsmann Stiftung hat Hausärztinnen und Hausärzte zu ihren Zukunftsplänen und ihrem Berufsalltag befragt. Die Ergebnisse sind nur schwer mit dem derzeit diskutierten Primärarztmodell vereinbar. Aber es gibt Lösungsvorschläge.
Der Medizinische Dienst in Sachsen-Anhalt kontrolliert regelmäßig die Versorgung in Krankenhäusern. Obwohl es in diesem Jahr keine größeren Mängel gab, hat der Dienst Empfehlungen – vor allem in der Notfallversorgung und bei komplexen Behandlungen.
Chaotische Zustände wie in der Corona-Pandemie sollen sich nicht wiederholen. Deshalb haben sich die Mitgliedsländer der Weltgesundheitsorganisation auf einen Pandemievertrag geeinigt. Was ist jetzt wie geregelt? Und wie geht es weiter?
Sie heißen Voraushelfer, Kat-Retter oder First Responder, sind Apps und haben ein Ziel: bei Notfällen die kritischen Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sinnvoll zu überbrücken und Leben zu retten.
Studien belegen, dass mobile Stroke Units die Schlaganfallversorgung maßgeblich verbessern. Das in Berlin entwickelte „Stemo“ hat inzwischen weltweit Nachahmer gefunden. Im Rhein-Neckar-Raum kommt nun das neueste Modell dieser Art zum Einsatz.
Mehr als 600 000 Erkrankte in Deutschland, 63 Milliarden Euro gesellschaftliche Kosten jährlich, aber kaum Forschung: Patienten mit Myalgischer Enzephalomyelitis (ME) müssen um medizinische Versorgung kämpfen. Warum viele Gebäude heute blau leuchten.
Laut Krankenhausreport 2025 der AOK steigen die Krankenhausbehandlungen bei Menschen über 80 Jahren drastisch. Damit gehen überdurchschnittlich hohe Behandlungskosten und erhöhte Verweildauern einher. Warum die AOK dringend fordert, die Älteren anders zu versorgen.
In einem offenen Brief appelliert die DGKJCH an die zukünftige Bundesregierung. Eine der vulnerabelsten Patientengruppen – Kinder und Jugendliche mit chirurgischen Erkrankungen – soll bei der Einführung neuer Versorgungsrichtlinien nicht vergessen werden. Was sind die konkreten Vorschläge?
Klinikpersonal erlebt immer wieder Gewalt im Berufsalltag. Experten sehen ein strukturelles Problem und verweisen auf eine zusätzliche Dunkelziffer. Aus welchen Situationen entwickelt sich die Aggression? Und was können Kliniken dagegen tun?
Kranke, die an postinfektiösen Syndromen leiden – dazu zählen Langzeitfolgen nach Viruserkrankungen wie Post Covid und ME/CFS – befinden sich in Deutschland nach wie vor in einer Notlage. Für sie gibt es Hoffnung am Uniklinikum Jena.
Das „Praxenland“ Deutschland steht unter Druck. Warum die Behandlungskapazität trotz steigender Arztzahl abnimmt, welche Regionen in punkto Arztdichte Spitzenreiter sind und welche Schlusslicht.
Chirurgen zeigen einen Weg, um die Überlebenschancen von Patienten nach komplexen Eingriffen zu erhöhen. Welche Rolle die Failure-to-Rescue-Raten dabei spielen und warum Krankenhäuser diese Raten in ihren Qualitätsberichten offenlegen sollen.
Eine Studie der Universität Freiburg attestiert Krankenhäusern Mängel bei Verordnungen von Antibiotika. GKV-Zahlen zeigen einen alarmierenden Umgang mit Reserveantibiotika. Besonders gefährlich: Flourchinolone.
Trotz gesunkenem Risiko bleibt Long Covid eine Herausforderung. Frauen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders betroffen. ME/CFS ist die schwerwiegendste Folge. Wie sieht es derzeit aus – und gibt es ein Heilmittel?