In vielen ländlichen Regionen werden die Ärzte knapp. Viele gehen bald in den Ruhestand. In Brandenburg werden Kommunen deshalb selbst aktiv und locken unter anderem mit einem Ärztestipendium.
Als „Sami Splint“ erzählt Notfallsanitäter Christian Manshen auf Instagram und Co. von seiner Arbeit. Dabei geht es um Aufklärung à la „Rea-Rocken“ im Takt von Highway to Hell, aber auch um die psychischen Belastungen im Rettungsdienst.
Um dem Fachkräftemangel bei Ärzten zu begegnen, setzt Bayern auch auf Mediziner aus dem Ausland. Bei der Anerkennung der Ausbildung soll in Zukunft Künstliche Intelligenz helfen. Ein Pilotprojekt dazu ist jetzt gestartet.
Ein Hund im Krankenhaus muss kein Tabu sein: Wie Chefarzt Dr. Eric Hilf die Geriatrie modernisieren will und warum er dazu seine Hundephobie überwinden musste.
Ein neues Konzept in der Kinderintensivmedizin: In Tübingen wird Kindern ein schonender und familienorientierter Aufenthalt ermöglicht. Wie der stressige Klinikalltag gemildert und Eltern als wichtige Unterstützer Teil des Teams werden.
Um den Ärztemangel in Rheinland-Pfalz zu lindern, startet zum Wintersemester 2024/25 der Medizincampus Koblenz. An vier örtlichen Krankenhäusern wird der klinische Teil stattfinden. Initiator des Projekts ist das Bundeswehrzentralkrankenhaus.
Eine Umfrage des Marburger Bunds scheint die Befürchtungen der Kliniken zu bestätigen: Seit die Kassenärztliche Vereinigung keine Poolärzte mehr für den Notdienst zulässt, sind in 70 Prozent der Notaufnahmen in Baden-Württemberg die Patientenzahlen gestiegen.
Die Universitätsmedizin Mannheim, die BG Klinik Ludwigshafen und das Klinikum der Stadt Ludwigshafen rufen das Zentrum „Neurochirurgie3“ ins Leben. In der Rhein-Neckar-Region wird die Patientenversorgung über Ländergrenzen hinweg nach Expertise koordiniert.
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen in Berlin für Krebsforschung und Krebstherapie nimmt Fahrt auf. Ab 2024 fließen bis zu 14,5 Millionen Euro jährlich. Ein Meilenstein für die Etablierung neuartiger Behandlungsmethoden.
Forscher präsentieren einen Report über die medizinischen Gräueltaten im Nationalsozialismus und deren Auswirkungen. Ihr Bericht richtet sich auch auf die Zukunft und ist nur ein erster Schritt.
Die obersten Verwaltungsrichter in Baden-Württemberg haben den Rettungsdienstplan des Landes zwar teilweise einkassiert. Das Land lässt sich aber Zeit mit neuen Regeln zu Hilfsfristen. Zu viel Zeit, meinen Richter.
Das deutschlandweite Projekt „Universitäres Telemedizin Netzwerk (UTN)“ ist jetzt offiziell gestartet. Es soll die Basis für eine gemeinsame, interoperable, standardisierte und sichere telemedizinische Infrastruktur schaffen.
Nach Leistenbruch- oder Bandscheiben-OP noch am gleichen Tag wieder nach Hause? Das ginge weit öfter als praktiziert, heißt es bei der Krankenkasse Barmer. Sie nennt allerdings auch wichtige Voraussetzungen dafür.
Laut einer Umfrage war das Vertrauen in Krankenhausaufenthalte während der Ausnahmesituation Corona-Pandemie deutlich höher als heute. Wie schlechte Erfahrungen Ängste schüren.