Mediclin steigert den Umsatz um vier Prozent auf 547,1 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis ist mit 29,4 Millionen Euro fast dreimal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Der Vorstand hat hohe Erwartungen an das Gesamtergebnis und nennt konkrete Zahlen.
Laut Medienberichten überprüft Siemens Healthineers zusammen mit Beratern sein Diagnostik-Geschäft. Ob dies zu einer Abspaltung oder gar zu einem Verkauf führen wird, ist derzeit noch offen.
Fresenius liefert ein beeindruckendes 3. Quartal 2023 mit steigendem Umsatz und Betriebsergebnis. Die strategische Neuausrichtung scheint Früchte zu tragen. Besonders die Tochtergesellschaften Helios und Kabi verzeichnen höhere Gewinne.
Der Gesundheitskonzern Fresenius verkauft seinen Anteil von 70 Prozent an dem Betreiber des Krankenhauses Clinica Ricardo Palma in der peruanischen Hauptstadt Lima. Hintergrund ist der Umbau des Dax-Unternehmens, das sich dabei auch von weiteren Geschäften trennen will.
Die bilanzielle Entflechtung des Dialyseanbieters Fresenius Medical Care (FMC) vom Mutterkonzern steht vor der Tür. Bereits zur Veröffentlichung der Zahlen des dritten Quartals am 2. November wird FMC erstmals im Fresenius-Bericht als eigenständiger Posten ausgewiesen.
Die bayerischen Krankenhäuser haben 2022 mehr als 20 Milliarden Euro an Kosten verursacht. Warum der Betrag im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen ist und welche Bereiche die größten Ausgabenposten sind.
Die Beteiligungsgesellschaft Ardian hat weitere Anteile an Dedalus übernommen. Ein von ihr angeführtes Konsortium erhöhte seinen Anteil an Europas größtem Health-IT-Anbieter auf 92 Prozent. Das Investment soll die weitere Expansion vorantreiben.
Der Vivantes-Konzern machte 2022 trotz Umsatz über Plan 72 Millionen Euro Verluste. Das Land Berlin musste erneut finanziell aushelfen und wird dies weiter tun: Bis 2026 sind fast 700 Millionen Euro Steuermittel vorgesehen.
Ihren ersten Schuldschein überhaupt hat die Compugroup Medical platziert. Das Gesamtvolumen beträgt 300 Millionen Euro. CEO Michael Rauch sieht den E-Health-Anbieter damit finanziell sehr gut aufgestellt.
5288,52 Euro pro Klinikbett, damit können die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen in Kürze rechnen. Die Gelder werden im Rahmen der Energiehilfen des Bundes ausgezahlt. Doch Minister Karl-Josef Laumann warnt, dass könne nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein.
Nach Großbritannien vergrößert sich die Median Unternehmensgruppe jetzt auch in Richtung Spanien. Akquiriert wurde der Gesundheitsversorger Hestia Alliance, der Gesundheitsdienste in Katalonien, Madrid, Galicien und auf den Balearen anbietet.
Der gemeinnützige Stiftungskonzern SRH hat 2022 seinen Umsatz auf rund 1,3 Milliarden Euro steigern können. Beim Betriebsergebnis sah es nicht ganz so gut aus, unterm Strich blieb das Unternehmen aber im positiven Bereich.
Die Restrukturierung der Gesundheit Nordhessen zeigt Wirkung: 2021 verlief besser als erwartet. Für 2022 ist ein positives EBITDA geplant, ab 2027 nach Investitionen in ein High Care-Zentrum und eine neue Apotheke ein nachhaltig positives EAT.
Die Johannesstift Diakonie übertrifft ihren Plan für 2022 – mit einem Umsatz von fast 740 Millionen Euro. 2023 soll schwächer werden – möglicherweise. Denn der Konzern ist bilanziell gut aufgestellt, hat Potenzial und plant seit jeher konservativ.
Die Asklepios Gruppe konnten im ersten Halbjahr 2023 einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro leicht über Vorjahr verzeichnen. Beim Gewinn hingegen gab es Einbußen. Mit einer Prognose zum zweiten Halbjahr hält sich die Gruppe zurück.