Compugroup Medical konnte im vergangenen Jahr zwar Umsatz und Marge steigern, das schlechte Schlussquartal sorgte allerdings für einen kräftigen Fall der Aktien. Konzernchef Michael Rauch bleibt optimistisch.
Siemens Healthineers gibt die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2024 bekannt. Beim Umsatz konnte das Erlanger Unternehmen dank Varian um 5,7 Prozent zulegen. Einzig die Labordiagnostik bremst derzeit noch ein wenig.
150,5 Millionen Euro höhere Kosten als im Vorjahr sind an Thüringens Krankenhäusern aufgelaufen. Sie schlugen mit insgesamt 3441 Millionen Euro zu buche, was einer Steigerung der Gesamtkosten von knapp fünf Prozent entspricht.
Das Herzzentrum Coswig steht kurz vor der Veräußerung durch Mediclin. Ein potenzieller Käufer ist auch schon gefunden. Die zu Asklepios gehörende Gruppe will sich strategisch neu aufstellen.
Dank Ausgleichszahlungen – unter anderem wegen Corona – lag der Ertrag nach Steuern der Gesundheit Nord 2022 deutlich über Plan. Für 2023 droht jedoch eine tiefrote Bilanz. Der Bremer Klinikverbund ist auf weitere Hilfe angewiesen.
Für die Kliniken des Bezirks Oberbayern lief es erneut besser als erwartet: Statt der anvisierten 0,2 Millionen erwirtschafteten die Kbo 2022 ein Jahresergebnis von 3,5 Millionen Euro. Unser Analyst Hartmut Schmidt blickt auch auf 2023.
Einem Bericht zufolge könnte sich Fresenius als Nächstes von seinem Reha-Geschäft trennen. Die rund 60 Kliniken werden mit 600-800 Millionen Euro beziffert.
Fresenius will die Entlastungszahlungen für Krankenhäuser von derzeit bis zu 300 Millionen Euro einbehalten: Der Konzern unterliegt damit für das Jahr 2023 einem Dividenden- und Bonusverbot – will aber rechtliche Schritte prüfen.
Der Umsatz der BBT-Gruppe kletterte 2021 auf 1133 Millionen Euro. Eine Ertragsprognose fürs Folgejahr blieb erstmals aus. Unser Analyst Hartmut Schmidt geht für 2022 von einem deutlich negativen Ergebnis aus.
Erst im September dieses Jahres hatte Philips fast eine halbe Milliarde Euro im Streit über fehlerhafte Beatmungsgeräte zahlen müssen. Nun gibt es erneut Probleme mit den Geräten – wenn auch andere.
Die Asklepios Gruppe hat ihre Geschäftszahlen für die ersten drei Quartale 2023 veröffentlicht. Die Umsatzmilliardäre liegen im Plus – aber rund 22 Prozent unter dem Konzernergebnis von 2022. Besonders die Personalkosten legten 2023 ordentlich zu.
Um 21,7 Millionen Euro ist der Umsatz von Rhön-Klinkum in den ersten drei Quartalen gestiegen. Und auch beim Konzerngewinn gab es ein deutliches Plus. Das Unternehmen bestätigt seine Prognose für 2023.
Der Konzernumsatz von Compugroup Medical legt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent auf 881 Millionen Euro zu. Das Wachstum flaute etwas ab – Konzernchef Michael Rauch sieht das Unternehmen aber auf Kurs zu den Jahreszielen.
Der Medizintechnik-Konzern Siemens Healthineers will wieder mehr Profit machen. Dafür soll auch der Umbau der Problemsparte Labordiagnostik sorgen. Doch bei zwei bisherigen Wachstumstreibern dämpft das Unternehmen die Erwartungen.
Der Verkauf der Eugin-Gruppe ist bei Fresenius beschlossene Sache. Um sich weiter auf die Kerngeschäftsfelder konzentrieren zu können, habe man sich laut Firmenchef Michael Sen für die Veräußerung an ein KKR-Konsortium entschieden.