Seit einiger Zeit steht der Medizintechnikkonzern Philips unter Druck – vor allem aufgrund des Rückrufs von Beatmungsgeräten. Durch ein Sparprogramm sollen tausende Stellen wegfallen. Nun steigt die italienische Agnelli-Familie mit Milliarden ein.
Compugroup verzeichnete im zweiten Quartal einen höheren Wachstum als zuvor von Experten angenommen. Vor allem die Krankenhaussparte legte zu. Künftig sollen KI, Forschung und Entwicklung ausgebaut werden. Die Aktie verlor allerdings.
Der Gesundheitskonzern Fresenius will sich offenbar nur drei Jahre nach dem Kauf wieder von der Klinikgruppe Eugin trennen. Laut „Handelsblatt” stehen danach auch Kliniken in Lateinamerika zum Verkauf.
Beim kriselnden Klinik- und Gesundheitskonzern Fresenius trägt der Umbau offenbar Früchte. Im zweiten Quartal erholen sich zur Freude von Konzernchef Michael Sen die Geschäfte. Auch die Dialyse-Tochter FMC steht weitaus besser da als gedacht.
800 Betten und 1500 Stellen sollten seit 2015 abgebaut, der Sachaufwand reduziert und 632 Millionen Euro investiert werden. Jetzt droht der München Klinik ein erneutes Defizit. Parallel springt die Stadt München ein.
Das Ortenau Klinikum konnte das Geschäftsjahr 2022 mit einem Umsatz in Höhe von 455,9 Millionen Euro abschließen. Die Bilanz weist ein Minus von rund 8,3 Millionen Euro aus – ein geringerer Fehlbetrag als angenommen.
Mehr als die Hälfte der 600 größten Krankenhäuser in Deutschland schreibt rote Zahlen. Das zeigt eine Roland-Berger-Umfrage. Eine Gruppe hat es demnach besonders schwer. Derweil zeichnet sich in Baden-Württemberg ein neues Hilfspaket ab.
Die von Firmenchef Sen angekündigte Entflechtung der FMC vom Mutterkonzern geht voran. Der Formwechsel hin zur Aktiengesellschaft ist beschlossene Sache und soll – wenn auch kurzfristig mit Kosten verbunden – langfristig die Fresenius Bilanz stärken.
Am Freitag soll in einer außerordentlichen Hauptversammlung über die zukünftige Rechtsform von FMC entschieden werden. Und auch über einen neuen Aufsichtsrat. Die Loslösung vom Mutterkonzern Fresenius geht damit weiter voran.
Die DRK Trägergesellschaft Süd-West befindet sich in einer finanziellen Schieflage. Auch wenn das endgültige Bilanzergebnis für 2022 noch auf sich warten lässt, geht es um ein Millionenminus.
Gesundheit Nordhessen (GNH) vermeldet für das Jahr 2022 ein positives Gesamtergebnis. Besonders im ambulanten Bereich kann der Konzern eine gute Entwicklung vorweisen.
Besser als erwartet, nämlich mit einem Überschuss in Höhe von 16,8 Millionen Euro, hat die Universitätsmedizin Rostock (UMR) das Jahr 2022 abgeschlossen. Von einer vergleichbaren Bilanz sei für das laufende Jahr allerdings nicht auszugehen.
Der Gesundheitskonzern Diakovere hat das Jahr 2022 mit einem Minus abgeschlossen. Das neue Führungstrio sieht diese Entwicklung jedoch als Ansporn und fühlt sich gut für die Zukunft aufgestellt.
Die Kplus Gruppe aus Solingen hat ein Schutzschirmverfahren beantragt. Davon betroffen sind auch die drei Krankenhäuser in Solingen, Hilden und Haan. Ein Standort davon soll spätestens Anfang 2024 aufgegeben werden.
158 Millionen Euro Minus – damit sieht es im Geschäftsjahr 2022 der AOK Plus besser aus, als noch im Vorjahr. Was die größten Kostenfaktoren waren und warum das Jahr besser gelaufen ist als erwartet.