1,6 Milliarden Euro Umsatz und 21 Millionen Euro Gewinn: Damit steht das Universitätsklinikum Bonn an der wirtschaftlichen Spitze der Universitätsklinika in Nordrhein-Westfalen. Was jetzt mit dem Geld passieren soll.
Für die Nummer eins im deutschen Reha-Markt verlief 2021 coronabedingt schlechter als geplant. Dennoch wird Median in der Bilanz für 2022 zu einem neuen Umsatzmilliardär im Bereich Kliniken aufsteigen. Von weiterem Wachstum ist auszugehen.
Vielen Krankenhäusern drohen ohne zusätzliche Gelder aktuell erhebliche Liquiditätsprobleme. Ein Schutzschirmverfahren erlaubt jedoch eine geregelte Sanierung, bevor es zur Zahlungsunfähigkeit des Hauses kommt. Fachanwalt Lars Knipper erklärt, wie das funktioniert.
Die gesetzlichen Krankenkassen gehen für das kommende Jahr erneut von einer Finanzierungslücke aus. Mit bis zu sieben Milliarden Euro wird gerechnet. Damit entbrennt auch die Diskussion um Leistungskürzungen erneut.
Es sind wenige schwarze Schafe, doch sie betrügen die Krankenversicherungen um immense Summen. Allein bei der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) ging es im vergangenen Jahr um mehr als eine Million Euro. Und es gibt neue Hinweise.
Fresenius hat ein Schuldscheindarlehen über 850 Millionen Euro platziert. Erstmals knüpft dieses an die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen. Beteiligt haben sich mehr als 50 institutionelle Investoren.
Die Nummer zwei im deutschen Klinikmarkt konnte auch 2022 zulegen. Um 3,4 Prozent stieg der Umsatz von Asklepios. Den Großteil davon erwirtschafteten die Asklepios Kliniken Hamburg, MediClin und Rhön-Klinikum. Strukturelle Änderungen sind unausweichlich.
Die einen sind Klinikberater, die anderen gestalten die ambulante Versorgung – künftig bündeln Vicondo Healthcare und die IWG-Gruppe ihre Leistungen. Die Chefs wollen jetzt gemeinsame Projekte entwickeln.
Minus 60 Prozent in fünf Jahren – die Aktionäre sind mit der Entwicklung der Fresenius-Aktie nicht zufrieden. Während Konzern-Chef Michael Sen bei der Hauptversammlung Fortschritte beschwört, üben die Investoren deutliche Kritik.
Siemens Healthineers stellt einen Teil seines Robotikgeschäfts ein. Wie CEO Dr. Bernd Montag zugab, überschätzte man die Marktakzeptanz der 2019 zugekauften Corindus. Die Quartals-Nettoergebnisse sanken nun von 579 Millionen auf 105 Millionen Euro.
Ein Wachstum von 11 Prozent durch Digitalisierungs- und Interoperabilitätsbestrebungen sowie der Erwerb der Mehrheitsanteile an m.Doc: Das erste Quartal 2023 fiel für die CompuGroup Medical sehr gut aus.
Fresenius steckt seit Jahren in der Krise. Zwar ist der Gesundheitskonzern überraschend dynamisch in das neue Jahr gestartet, doch die Dialysetochter FMC bleibt ein Sorgenkind – genau wie der Ableger Vamed.
Mikko Vasama ist bei Philips neuer Geschäftsleiter für Health Systems in der DACH-Region. Der bisherige Amtsinhaber Dr. Uwe Heckert hat im Unternehmen eine internationale Position im Bereich Enterprise Informatics angenommen.
Der von General Electric abgespaltene Konzern GE Healthcare zeigt sich optimistisch was die Jahresziele angeht. Höhere Preise und gestiegene Produktivität sorgten für Umsatzwachstum im ersten Quartal.
Nexus bietet ab sofort Patientenleit- und Aufrufsysteme für Kliniken. Dafür man sich einen etablierten Anbieter an Bord geholt. Die Geschäftsführung der neu ausgegründeten Nexus/Schauf GmbH übernimmt Stefan Born.