Der Konzernumbau geht weiter voran: Fresenius Medical Care kann den operativen Gewinn um acht Prozent auf 433 Millionen Euro steigern. Der Umsatz ging leicht auf 4,77 Milliarden Euro zurück. Experten bestätigen die Prognose für das laufende Jahr.
Nicht erbrachte Leistungen, gefälschte Rezepte oder Betrug bei der Personalqualifikation – das sind laut DAK-Gesundheit Kernfelder, in denen 2023 Abrechnungsbetrug begangen wurde.
Compugroup Medical hat die Halbjahreszahlen für 2024 vorgelegt: Der Umsatz sank um 6 Prozent auf 562 Millionen Euro, während wiederkehrende Umsätze um 6 Prozent auf 423 Millionen Euro stiegen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 wurde daher korrigiert.
Vivantes möchte sein jährliches Defizit bis 2029 um 110 Millionen Euro senken – mithilfe eines Neuausrichtungs- und Sanierungskonzeptes. Die Beschäftigten müssten keine Kündigung fürchten, heißt es. Die Klinikstandorte werden erhalten.
Der Umsatz des UKSH stieg 2022 um 5 Prozent – dennoch verschlechterten sich die Ertragsziffern enorm. Für 2023 sind die Perspektiven ähnlich düster. Bis 2044 bestehen Verpflichtungen aus Öffentlich-Privater Partnerschaft in Höhe von 1100 Millionen Euro.
Mit einer Gesamtsumme von 60,2 Millionen Euro fördern die gesetzlichen und privaten Krankenkassen im Jahr 2025 121 bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum. Das sind 15 Krankenhäuser weniger als 2024.
Artemed bleibt auf Wachstumskurs: Umsatz und Ergebnis stiegen 2022 um 12 bzw. 35 Prozent und weiteres Wachstum wird erwartet. Auch größenbedingt dürfte die hohe Ertragskraft weiter zunehmen.
Agaplesion klagt gegen die Stadt Frankfurt am Main. Mit kma spricht Agaplesion-Chef Dr. Markus Horneber über Wettbewerbsverzerrung, ungleiche Behandlung von Trägern durch Kommunen, üppige Subventionen – und vorbildliche kommunale Kooperationen.
Die SRH hat ihre vorläufigen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2023 vorgelegt. Der Umsatz stieg um 2,1 Prozent. Auch aus dem Vorstand gibt es Neuigkeiten: Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Christof Hettich und Vorstand Patrick Mombaur bleiben über 2028 hinaus.
Fresenius steckt sich höhere Ziele für Helios, da die Krankenhausmärkte beständig und zuverlässig wachsen. Das Unternehmen erwarte ein Plus beim Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich. Hoffnungsvoll schaut es auch auf die Gewinnentwicklung.
Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2024 lässt die Asklepios Gruppe optimistisch in die Zukunft blicken: Der Konzernumsatz steigerte sich über fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr und auch bei Patienten und Mitarbeitern gibt es ein Plus.
Der Umsatz der Schön Klinik Gruppe kletterte im Jahr 2022 auf 1001 Millionen Euro. Zudem ist die bilanzielle Qualität des familiengeführten Unternehmens außergewöhnlich gut. Umsatztreiber sind Orthopädie, Neurologie und Psychosomatik.
Trotz eines Fehlbetrags von 131 Millionen Euro bei einem Gesamtumsatz von 1,5 Milliarden Euro zeigt sich Vivantes mit seinem Jahresabschluss ganz zufrieden. Angesichts der aktuellen Herausforderungen hätte das Ergebnis die Erwartungen übertroffen.
Sie fliegen rein elektrisch, starten senkrecht und sind für den ländlichen Raum konzipiert – neue Fluggeräte für begleitete Patiententransporte zwischen Kliniken. Sie sollen Rettungswagen und Helikopter ergänzen – und werden in Memmingen getestet.
Fresenius baut sich weiter um. Die Mehrheitsbeteiligung (67 Prozent) am Vamed-Rehabilitationsgeschäft soll künftig PAI Partners halten. Die übrigen 33 Prozent verbleiben bei Fresenius, die von Wertsteigerungen profitieren wollen.