Die Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg sind wirtschaftlich in eine schwierige Situation geraten. Für ihre medizinischen Einrichtungen beginnt jetzt dank eines Schutzschirmverfahrens ein neues Kapitel.
Die Fusion ist besiegelt: Das neue Christliche Klinikum Soest wird Teil des Katholischen Hospitalverbunds Hellweg. Ziel ist eine gestärkte medizinische Versorgung in der Region – mit Ausbauplänen und Standortbündelung.
Das Brüderkrankenhaus St. Josef und das Krankenhaus St. Johannesstift laufen jetzt unter dem Namen „Christliches Klinikum Paderborn“. Ein Haus kümmert sich mehr um akute Fälle, das andere konzentriert sich auf geplante Behandlungen.
Andrea Bergert/KH St. Elisabeth und St. Barbara Halle
Die große Mehrheit ist dafür: In Halle schließen sich die Krankenhäuser Martha-Maria sowie St. Elisabeth und St. Barbara zu einer gemeinsamen Struktur zusammen. Was das für die Standorte bedeutet.
Als neuer Transformationsmanager ist Gerd Brückmann für die kommunalen Kliniken in Korbach und Frankenberg im Einsatz. Deren Fusion nimmt jetzt Fahrt auf, und Brückmann soll alles koordinieren.
Die Landkreise Würzburg und Kitzingen wollen ihre Krankenhäuser zusammenschließen – samt Töchtern und MVZ. Nach dem Okay der Kreistage gilt nun ein straffer Zeitplan.
Es war ein steiniger Weg, aber nun ist er geschafft: Baden-Württemberg genehmigt einen Verbund der Unikliniken Heidelberg und Mannheim. Ab 2026 soll die Gesundheitsversorgung in der Region Rhein-Neckar von dem Zusammenschluss profitieren.
Die Geomed-Kreisklinik zeigt, wie das Zukunftsmodell für viele kleine Kliniken im Zuge der Krankenhausreform aussehen kann. Ab September übernimmt hier der bisherige Kooperationspartner – das Leopoldina-Krankenhaus – das Ruder. Träger bleibt der Landkreis Schweinfurt.
Die Krankenhausreform passt die Fusionskontrolle an und erleichtert Klinikzusammenlegungen im Markt. So können wirtschaftliche Herausforderungen gemindert, Strukturen klarer gestaltet und Kapazitäten effizienter genutzt werden.
Die Fusion der Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mit der Ubbo-Emmius-Klinik und dem Klinikum Emden nimmt Gestalt an. Ab 2026 tragen sie den Namen „Zentralklinik Ostfriesische Meere“ – inspiriert vom Vogelschutzgebiet.
Das künftige Christliche Klinikum Soest hat das Okay des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit können das städtische Klinikum und das Marienkrankenhaus im zweiten Anlauf nun „unmittelbar“ fusionieren.
Mit dem Fördermittelbescheid über rund 142 Millionen Euro kann das Christliche Klinikum Unna seinen Erweiterungsbau realisieren und die zwei Standorte vereinen. Es ist der lang ersehnte Meilenstein nach der Fusion.
Krankenhaus St. Marienwörth des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V.
Das Bundeskartellamt hat den Zusammenschluss des insolventen Krankenhauses St. Marienwörth mit dem Diakonie Klinikum in Bad Kreuznach freigegeben. Jetzt sind die Verträge unterschrieben, und der Trägerwechsel steht bevor.
Das Evangelische Krankenhaus (EVK) und das Dreifaltigkeits-Hospital (DFH) Lippstadt tun sich zusammen und bilden mit dem Marien-Hospital in Erwitte das neue Klinikum Lippstadt – Christliches Krankenhaus. Unterzeichnet sind die Verträge bereits.
Rettung für das kleine DGD Krankenhaus Sachsenhausen. Der Träger veräußert das Haus an das Uniklinikum Frankfurt, das den Standort erhalten und weiterentwickeln will. Gute Nachrichten gibt es auch für die Mitarbeitenden.