Aus dem Klinikum Stadt Soest und dem Marienkrankenhaus soll das Christliche Klinikum Soest werden. Nach dem Okay aller Gremien arbeiten die Träger jetzt noch an den Details der Fusion. Sie planen einen gemeinsamen Standort.
Johannes Pflaum/Barmherzige Brüder Krankenhaus München
Die Barmherzigen Brüder und der Dritte Orden haben den lange geplanten Zusammenschluss ihrer drei Kliniken in München und Passau abgeschlossen. Sie bilden jetzt die Ordenskliniken München-Passau und können einen der bundesweit größten Verbünde bieten.
Sie kooperieren schon seit Jahren, jetzt sind das Evangelische Krankenhaus und das St. Marien-Hospital Hamm eine gemeinsame Gesellschaft. Unter dem Dach der Johanniter bilden sie die Johanniter-Kliniken Hamm.
Die vom Bundeskartellamt untersagte Fusion der Unikliniken Mannheim und Heidelberg wird wohl das Oberlandesgericht beschäftigen. Die Häuser wollen gegen die Entscheidung Beschwerde einlegen. Die Frist dafür endet demnächst.
Die Tochtergesellschaften des Klinikverbunds Südwest vereinen sich offiziell unter einem Dach. Die Trägerkreise und der Geschäftsführer unterzeichneten jetzt Dokumente zur Eintragung im Handelsregister.
Das Klinikum rechts der Isar (MRI) und das Deutsche Herzzentrum München (DHM) schließen sich zu 1. August zum Universitätsklinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum) zusammen. Es soll ein einzigartiger Leuchtturm für Herzmedizin werden.
Aus dem Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn und dem Ev. Krankenhaus St. Johannisstift wird ab April 2025 ein Krankenhaus – mit zwei Standorten. Sie treten dann als „Christliches Klinikum Paderborn“ auf.
2023 erwarten die Barmherzigen Brüder München erneut rote Zahlen und einen Verlust von sechs Millionen Euro. Entscheidend für die mittel- bis längerfristige Zukunft wird jedoch die geplante Fusion mit den beiden Kliniken Dritter Orden sein.
Die Marienhaus-Gruppe und die St. Franziskus-Stiftung kaufen künftig zusammen ein. Die zwei katholischen Fast-Fusions-Partner wollen durch die Kooperation nicht nur ihre finanzielle Stabilität stärken.
Nun wollen sie es wissen: Die Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim haben ihren geplanten Verbund zur Prüfung beim Bundeskartellamt angemeldet. Bis zur Entscheidung könnten fünf Monate vergehen.
Die vier Träger, die sich im Ruhrgebiet zum „Evangelischen Verbund Augusta Ruhr“ zusammenschließen wollen, haben Grund zur Freude. Das Kartellamt hat die Fusion genehmigt.
Großfusion im Ruhrgebiet: Vier evangelische Krankenhausträger schließen sich als neuer Ev. Verbund Augusta Ruhr zusammen. Schon bis Ende Januar 2024 soll die Holding gebildet sein.
Der christliche Klinikträger ViDia wird zum Jahreswechsel zwei seiner Frauenkliniken zusammenlegen. Während sich die Arbeit künftig in der Edgar-von-Gierke-Straße konzentriert, wird der Standort Diakonissenstraße Anfang 2024 geschlossen.
Bundesweit betreiben die Johanniter schon bald 21 Krankenhäuser. Mit dem Jahreswechsel gliedert der Konzern zwei weitere Einrichtungen in Hamm und ein Haus in Gronau ein. Das Verfahren zog sich lange hin.
Von der Fusion mehrerer Kliniken verspricht sich die Region Landshut viel. Auch die noch frische Kooperation mit dem Medizincampus Niederbayern soll die medizinische Versorgung beflügeln. Zum Thema Stellenabbau gab es klare Worte.