Die Abkündigung von „SAP for healthcare“ hat für erhebliche Unruhe in deutschen Krankenhäusern gesorgt. Dabei liegt darin doch die große Chance für die Digitalisierungsstrategien der Häuser, ermutigt Ecky Oesterhoff in seiner Kolumne.
Von der Vision zur Wirklichkeit – das Smart Hospital nimmt Gestalt an. In der neuen kma Digitalkolumne „Deep Dive Digital“ nehmen ab sofort Expertinnen und Experten Fortschritte, Probleme und Perspektiven der Digitalisierung genauer unter die Lupe.
Nach einem mutmaßlichen Hackerangriff auf das Universitätsklinikum Frankfurt ist die Webseite aktuell offline. Auch per E-Mail ist keiner der Mitarbeitenden erreichbar. Am Freitag wurden laut Medienberichten Unstimmigkeiten festgestellt.
In Hamburg pilotiert Helios den KI-Einsatz in der Gebäudeautomation, um Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zu senken. Mit den Prognosen eines digitalen Zwillings sollen die Anlagen künftig vorausschauend gesteuert und gewartet werden. Einsparpotenzial: rund 20 Prozent.
Die Patientenaufnahme kostet Fachkräfte viel Zeit. Um diese optimal zu nutzen, haben die UMM und das Fraunhofer-Institut „Tedias“ entwickelt. Patienten sollen damit Vitalparameter selbst digital messen und vorab elektronische Fragebögen ausfüllen.
Kleiner, leichter, vielseitiger – der 2021 entwickelte OP-Roboter „Dexter“ wird bereits in Kliniken in der Schweiz, Frankreich und Deutschland eingesetzt. Was der Helfer leistet und wo er sich schon bewährt hat.
Im Zusammenspiel von Rettungsdienst und Notaufnahme gehen oft noch zu viel Zeit und Informationen verloren. Das Projekt Connect_ED der Unimedizin Göttingen soll das ändern. Geplant ist ein Assistenzsystem mit einer KI-basierten Entscheidungshilfe.
Im Deutschen Institut für Normung (DIN) soll ein neu gegründeter Arbeitsausschuss Normen und Standards für künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin entwickeln. Filiz Elmas und Ulrike Schröder vom DIN erläutern die Hintergründe.
Spätestens seit ChatGPT ist Künstliche Intelligenz in aller Munde – auch für das Gesundheitswesen. Doch welche Fachbereiche haben hohes Potenzial? Welche Risiken gibt es? Und welche Regeln sollten gelten? So können Kliniken vorgehen.
Schnelle notärztliche Hilfe am Unfallort per Videoschalte – auf sogenannte Telenotärzte können Sanitäter in mittlerweile fünf niedersächsischen Regionen zurückgreifen. Doch es sollen noch mehr werden.
Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage befürwortet einer großer Teil der Bevölkerung Digitalvorhaben wie E-Rezept, ePA und digitale Identitäten. Wo es noch Informationsbedarf gibt und welche Unsicherheiten herrschen.
Die Herausforderungen auf IT-Ebene von Krankenhäusern nehmen rasant zu. Vernetzte Gesundheitsregionen durch Trägerverbünde sind deshalb gefragter denn je. kma hat sich bei Klinik-IT-Verbünden umgehört, die gerade dabei sind, sich umfassend zu vernetzen.
Bei Fresenius steht offenbar die Digitaltochter Curalie zum Verkauf. Sie gehört zur Kliniksparte Helios und entwickelt Apps und Programme, etwa zur Reha-Nachsorge. Für Helios-COO Enrico Jensch spielt Curalie eine große Rolle.
Gesundheitskarte und Personalausweis auf dem Smartphone? Das könnte bald Realität werden, denn ab 2024 sind Krankenkassen verpflichtet sogenannte digitale Identitäten umzusetzen. Die erste Zulassung gab es jetzt für eine Anwendung von T-Systems.
6G soll künftig eine große Rolle für vernetzte medizinischen Anwendungen spielen. Dazu hat sich jetzt das Forschungsprojekt „6G-Health“ in der Berliner Charité getroffen. Krankenhäuser können aber auch mit dem 5G-Netz zum Smart Hospital werden.