Das Universitätsklinikum Erlangen geht mit Emento eine Entwicklungspartnerschaft für ein Patientenportal ein. Für das dänische Unternehmen der erste Großauftrag in Deutschland. In wenigen Wochen soll es auf den ersten Stationen starten.
Ein gewaltiges Projekt, das für einen digitalen Verbund von über 100 Krankenhäusern steht. Welche Lösungen gibt es schon, und wie sind die Perspektiven – die bayerische Geschichte eines eigentlich undenkbaren Erfolgs.
Das Gesundheitsdatennutzungsgesetz und das Digital-Gesetz sollen die Grundlagen für eine erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen schaffen. Was sich das BMG im Detail von beiden Gesetzen verspricht, erläutert Dr. Susanne Ozegowski in ihrer Kolumne.
Auch die Normalstationen im Jüdischen Krankenhaus Berlin arbeiten zukünftig mit digitaler Patientendokumentation. Das KHZG-Projekt mit Partner Philips stößt auf große Zustimmung bei der Belegschaft.
Der Berliner Klinikkonzern Vivantes hat im Sommer eine KI-Initiative gestartet. Die Tools unterstützen Ärzte dabei, Frakturen, Lungenembolien und Hirnblutungen zu diagnostizieren. Perspektivisch soll künstliche Intelligenz noch mehr genutzt werden.
Bildportale werden als Speichermedium für radiologische Aufnahmen immer wichtiger. Doch weil jeder Anbieter einen anderen Workflow hat, herrscht in den Kliniken vielfach Frust. Ein technischer Standard soll das ändern – nach einem bewährten Vorbild.
Was braucht es, damit aus der ePA ein digitaler Zwilling des Patienten wird? kma hat mit Dr. Michael von Wagner, CMIO am Uniklinikum Frankfurt, über die Chancen und Herausforderungen gesprochen. Und über die Vorteile – vor allem für Kliniken.
Mit dem Apollo-Datenbankprojekt sollen das Verständnis von Nierenerkrankungen und die Dialysetherapien verbessert werden. Die Datenbank enthält die Daten von mehr als 540000 Patienten.
Mehr als 100 Kliniken in Bayern arbeiten gemeinsam an einer Plattform für Patientenportale, die neue Kommunikationsmöglichkeiten bietet. Im Mittelpunkt steht der Austausch von Untersuchungsergebnissen, wie etwa MRT-Aufnahmen oder Laborwerten.
Viele Tools und Helfer versprechen mehr Qualität in der Patientenversorgung und eine Entlastung für das Personal. Ob sie den Test im hektischen Krankenhausalltag bestehen, wird am Living Lab der Mannheimer Universitätsmedizin erprobt.
Eine von der TU Wien entwickelte künstliche Intelligenz kann bei Blutvergiftung passende Behandlungsschritte vorschlagen. Der Algorithmus hat auf Basis von 10 000 Patientendaten gelernt – und übertrifft mit seinen Berechnungen bereits den Menschen.
Zwischen Potenzial und potenzieller Gefahr: Ärzteschaft und Bundesgesundheitsminister Lauterbach sind sich einig, dass KI auch in der Medizin an Bedeutung gewinnen wird. Was jedoch fehle, seien klare Leitlinien zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dieser Technologie.
Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen hinkt Deutschland hinterher. Der Datenpool aus der ePA könnte mithilfe Künstlicher Intelligenz jedoch für Fortschritte sorgen, meint Karl Lauterbach – und zieht den Vergleich zu Dating-Apps.
Es ist schon spannend, wie sehr sich die Akteure des deutschen Gesundheitswesens dieser Tage gegen Veränderung wehren. Ist das ein letztes Aufbäumen oder schon der sichere Tod?
Die Daten von Krankenhäusern sind sensibel – und damit attraktives Ziel für Cyberattacken. Am Uniklinikum Frankfurt wurde eine solche Attacke frühzeitig entdeckt. Die Auswirkungen sind dennoch groß und kosten Zeit und Geld.