Das Bundeskartellamt hat den Zusammenschluss des insolventen Krankenhauses St. Marienwörth mit dem Diakonie Klinikum in Bad Kreuznach freigegeben. Jetzt sind die Verträge unterschrieben, und der Trägerwechsel steht bevor.
So dramatisch waren die Zahlen des Krankenhaus Barometers noch nie: Für 2024 erwarten 80 Prozent der Häuser ein negatives Jahresergebnis. Und zwei Drittel gehen davon aus, dass sich ihre Lage 2025 weiter verschlechtert.
Für das insolvente Krankenhaus Geesthacht sind Investoren gefunden – ein Konsortium um Dr. Stephan Engels-de Rey und Yenna Haack, die kürzlich erst das Klinikum Bad Bramstedt übernommen haben. Es gibt viele Pläne und einige Fragen.
Mit großer Mehrheit hat der rheinland-pfälzische Landtag ein Gesetz verabschiedet, das den umfassenden Umbau der Universitätsmedizin Mainz regelt. Insgesamt sollen bis 2040 rund 2,2 Milliarden Euro für die Modernisierung investiert werden.
Das Warendorfer Josephs-Hospital ist insolvent und will sich in Eigenregie sanieren. Dem Antrag auf ein Eigenverwaltungsverfahren wurde vom Gericht stattgegeben. Jetzt wird neu strukturiert.
An Thüringens einzigem Universitätsklinikum war zuletzt das Geld knapp geworden. Das Haus in Jena sollte ab 2025 eigentlich mehr Geld vom Land bekommen. Ob es diese Mittel gibt, ist noch unklar.
Ein Minus in Höhe von 32,44 Millionen Euro veranschlagt der kommunale Klinikverbund Anregiomed für das Jahr 2025. Was die Gründe dafür sind und wie es weitergehen soll.
Einstimmige Entscheidung in Schwäbisch Hall. Der Landkreis übernimmt das Diak Klinikum von dem bisherigen Träger Diakoneo. Zusammen mit dem Krankenhaus Crailsheim soll nun an der Wirtschaftlichkeit gearbeitet werden.
Im mittlerweile zweiten Insolvenzverfahren für die fünf DRK-Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz zeichnet sich zumindest für einen Standort schon eine Zukunftsperspektive ab. Offenbar hat die Marienhaus-Gruppe Interesse an dem Haus in Neuwied.
Der Vorstand der Kliniken Ostalb wird auf zwei Positionen reduziert. Der kommunale Verbund, der mitten in einer Transformation steckt, streicht die bisherige Stelle von Thomas Schneider. Auch sonst ändert sich gerade viel.
Patientenströme besser steuern – das war grob gesagt die Aufgabe einer Modellpraxis an der Unimedizin Mainz. Nun endet das Projekt. Wie das Fazit der Projektverantwortlichen ausfällt.
Das Feuer bricht am Nachmittag im Buchener Haus der Neckar-Odenwald-Kliniken aus. Patienten müssen verlegt werden. Verletzt wird wohl niemand – größere Auswirkungen hat der Brand dennoch.
Beim insolventen Krankenhaus in Biedenkopf geht der Landkreis nicht nur finanziell, sondern jetzt auch als Träger in die Verantwortung. Das eigentliche Ziel aber ist ein anderes.
An den Standorten Eutritzsch und Grünau vom Klinikum St. Georg Leipzig kommt es zum Umbau der medizinischen Leistungen. Wo ab 2025 stationär und wo mehr ambulant behandelt wird, hat das Klinikum bereits mitgeteilt.
Das Defizit der RKH Gesundheit wird in diesem Jahr wohl auf 60 Millionen Euro steigen. Deshalb macht der Aufsichtsrat der Geschäftsführung jetzt klare Vorgaben. Zudem stehen die bisherigen Regionaldirektoren vor einem Rollenwechsel.