Der Investorenprozess am Johanniter-Krankenhaus Geesthacht ist in vollem Gange. Wie die Beteiligten mitteilen, ist das Interesse groß. Wer der neue Eigentümer wird, könnte sich somit schon bald entscheiden.
Mit der einstimmigen Verabschiedung der Gesetzesnovelle gab der rheinland-pfälzische Landtag grünes Licht für ein transparenteres Verfahren zur Wahl des wissenschaftlichen Vorstandes der Unimedizin Mainz. Das Gesetz betrifft auch weitere Vorstände dort.
Für sein vielfältiges Engagement in dem Bereich bekommt das Universitätsklinikum Tübingen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024. Nicht nur die 130 „Botschafter“ sorgen dafür, dass das Thema dort in allen Abteilungen präsent ist.
Zeitenwende in Saarbrücken: Das städtische Klinikum und das Caritas Klinikum teilen Leistungsgruppen untereinander auf. Eine Absichtserklärung regelt, wer was bekommt. Dafür sagt das Land millionenschwere Förderungen zu.
Schulterschluss in Hamburg: Das Universitätsklinikum und die Helios Endo-Klinik starten eine Kooperation in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Es entstehe eine Klinik mit zwei Standorten – und vielen Vorteilen, betonen die Macher.
Die Holding, die das Klinikum Darmstadt und das Agaplesion Elisabethenstift vereinen soll, kommt später. Die Stadt und der evangelische Gesundheitskonzern haben die Gründung verschoben. Das Verfahren sei komplex, heißt es.
Die Insolvenz ist durch – und Michael Musick um viele spezielle Erfahrungen reicher. kma hat er erzählt, wie er das Ende des komplexen Regiomed-Verbundes erlebt hat. Für seine Zukunft und die Klinikwelt schmiedet er jetzt konkrete Pläne.
Die Angst geht um bei den Kliniken in Niedersachsen. Sie fürchten um ihre Existenz. An allen Ecken und Enden fehlt das Geld. Jedes vierte Haus plant deshalb die Reduzierung seines Versorgungsangebots, so die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft.
Das Klinikum Chemnitz organisiert die künftige Gesundheitsversorgung in der Region Südwestsachsen neu – ohne Träger- und Sektorengrenzen. Im Gespräch mit kma erklären die Verantwortlichen, wie das mit 19 Kliniken gelingen soll.
Die ärztlichen Beschäftigten am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) profitieren nach der Tarifeinigung mit dem Marburger Bund von einer zwei Stunden kürzeren Wochenarbeitszeit. Doch das ist nicht das einzige Ergebnis der Tarifverhandlungen.
Das Erzgebirgsklinikum hat ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Für die Umsetzung des Sanierungsplans fehlt das Geld. Geschäftsführer Marcel Koch äußert sich dennoch zuversichtlich.
Unerwartet könnte der vom Bundeskartellamt untersagte Verbund der Universitätskliniken Mannheim und Heidelberg durch die Krankenhausreform möglich werden. Das Land sieht gute Chancen – und will die „Habeck-Karte“ zunächst doch nicht ziehen.
Erst vertagt, nun bewilligt: Thüringen unterstützt die ehemaligen Regiomed-Krankenhäuser in Sonneberg und Hildburghausen mit insgesamt 15 Millionen Euro. Vor allem der Kreis Sonneberg hatte sein Engagement für die Kliniken daran geknüpft.
Wegen eines möglichen Blindgängers wird das Universitätsklinikum Münster derzeit vorsorglich geschützt. Am kommenden Montag soll dann geprüft werden, ob es sich wirklich um eine Weltkriegsbombe handelt.
Das mit Millionen-Verlusten kämpfende Diak Klinikum Schwäbisch Hall steht vor der Übernahme durch den Landkreis und die SRH Holding. Das Duo bildet eine Bietergemeinschaft und verhandelt mit Diakoneo. Jetzt könnte es schnell gehen.