Auch die Verantwortlichen des Marien-Hospitals Erftstadt haben die Insolvenz beantragt. Für das Haus mit rund 400 Beschäftigten ist es schon der zweite erzwungene Neustart innerhalb weniger Jahre.
Im insolventen Krankenhaus Geesthacht beginnt die harte Phase der Sanierung. Mit der Eröffnung des Hauptverfahrens bekommen 250 Beschäftigte die Kündigung. Ziel ist nun eine „spezialisierte Fachklinik mit Akutfunktion“.
Es geht immer noch schlimmer: Laut Krankenhaus-Barometer 2025 haben zuletzt 66 Prozent der Häuser Verluste gemacht – erneut fünf Prozent mehr als bei der Befragung davor. Die Aussichten klingen noch dramatischer.
Ein Patient soll Personal des Uniklinikums Gießen bedroht haben und ist dann später von alarmierten Polizeibeamten erschossen worden. Offenbar attackierte der 33-Jährige die Einsatzkräfte mit einem Scheckkartenmesser.
Hocherfreute Gesichter in Brandenburg: Das Kabinett gibt grünes Licht für den Aufbau der Medizinischen Universität Lausitz. Ein Zuschussvertrag stelt Millionen für Neubauten in Forschung, Lehre und Krankenversorgung zur Verfügung.
Nach dem Angriff auf einen Arzt in Darmstadt fordert das Klinikum: Gewalt gegen medizinisches Personal darf nicht folgenlos bleiben. Schutzmaßnahmen werden nun überprüft, Politik und Kostenträger sollen für Sicherheit sorgen.
Die Gläubiger haben entschieden: Das insolvente Krankenhaus Geesthacht wird nicht kommunalisiert. Es bleibt im Besitz von Reeder Thomas Pötzsch und seiner CTP Gruppe. Die will die bisherigen Leistungen nun deutlich einschränken.
Mit Bodycams will das Klinikum Dortmund Mitarbeitende vor Übergriffen schützen – vor allem in den Notaufnahmen. Was die Pilotphase vorsieht und welche Regeln für den Einsatz gelten.
Kooperation statt Konkurrenz: Die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach, die Bezirkskliniken Schwaben und das Therapiezentrum Burgau schließen Kooperationen, um im Zuge der Reform bestimmte Leistungsgruppen weiterhin anbieten zu können.
Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat die Ermittlungen gegen Landrat Christian Jaschinski eingestellt. Die Vorwürfe der Untreue im Zusammenhang mit Klinik-Gehältern sind haltlos. Im Februar steht Jaschinski zur Wiederwahl.
Bei Paracelsus gibt Porterhouse 25 Prozent der Anteile an die Manager Phillip Fröschle und Timon Gripp ab. Die künftigen Miteigentümer denken an neue Partnerschaften und planen mit zusätzlichen Wachstumsfeldern.
Um das Defizit von 56 Millionen Euro in den Griff zu bekommen, haben die Verantwortlichen des Universitätsklinikums Freiburg eine umfassende Konsolidierung gestartet. Dazu gehört auch, in den nächsten Jahren bis zu 350 Stellen zu streichen.
Ab Januar 2026 gehört das Hüttenhospital zum Klinikum Dortmund. Gemeinsam sichern so beide Häuser die geriatrische Versorgung. Neue zukunftsorientierte Versorgungsmodelle sind bereits in Planung.
Es ist eine Teil-Rettung: Neurologie und Psychiatrie der Schlosspark-Klinik sollen zu den Alexianern wechseln, alle anderen neun Abteilungen müssen im Frühjahr schließen. Für Mitarbeitende laufen Gespräche zu Übernahme und Sozialplan.
Ab 2027 wird die Diakoneo Klinik Hallerwiese Teil des Klinikums Nürnberg – gemeinsam entsteht einer der größten Versorger für Kinder- und Jugendmedizin Deutschlands. Die Verhandlungen waren nicht einfach.