Seit über 20 Jahren versucht sich die Politik an Reformen im Gesundheitswesen. Mit einer hochgradig ernüchternden Bilanz. Die systemische Dysfunktionalität könnte ihre Ursachen in den falschen Institutionen haben, die eine zeitgemäße Gesundheitsversorgung für das 21. Jahrhundert unterminieren.
Warum hinken wir bei der digitalen Effizienz so hinterher? Das fragt sich Prof. Dr. Jörg F. Debatin in der neuen Digitalkolumnenfolge. Ideen und Anwendungen gebe es genug. Erkenntnis und Gesetze auch, sogar Geld. Vielen Akteuren fehle nur der Mut.
Die Verlagerung von stationärer zu ambulanter Versorgung hat auch juristische Effekte. Rechtsanwältin Sylvia Manteufel erklärt am Beispiel einer Patient Journey, warum Kliniken unbedingt agieren statt reagieren sollten, wenn es um Ambulantisierung geht.
Die Pflegekammer Baden-Württemberg kommt wahrscheinlich nicht. Warum das Quorum nicht erreicht wurde und welche Rolle den am Prozess beteiligten Instanzen und Akteuren dabei zukommt, weiß kma-Autorin Alexandra Heeser.
Clemens Maurer ist ein klarer Befürworter des Transparenzgesetzes. In seinem Kommentar erklärt der Chef des Klinikums Darmstadt, warum – und auf welche Krankenhäuser sich die Politik konzentrieren sollte.
Um dem Fachkräftemangel erfolgreich den Kampf anzusagen, gibt es keine Blaupause. Warum die Zeiten von hoheitlichen Personalabteilungen vorbei sind und was Kliniken jetzt umsetzen sollten, erläutert Personalexpertin Dr. Kerstin Stachel.
In den USA begann die Akademisierung der Pflege vor knapp 100 Jahren. Hierzulande steckt das Thema in den Kinderschuhen. Warum das so ist und was sich dringend ändern muss, kommentiert unsere Autorin Alexandra Heeser.
Im Gesundheitswesen ist der Fachkräftemangel omnipräsent. Allerdings beschränkt sich die Diskussion auf einige wenige Berufsgruppen. Dass die treibenden Kräfte für eine digitale Transformation fehlen, wird nur am Rande thematisiert.
Die Hybrid-DRG stellen Krankenhäuser vor weitere Herausforderungen. Prof. Christian Wallwiener analysiert, wie viele Erlöse den Kliniken wegbrechen und an welchen Leuchtturmprojekten sich die Branche beim Thema Ambulantisierung orientieren sollte.
Es ist schon spannend, wie sehr sich die Akteure des deutschen Gesundheitswesens dieser Tage gegen Veränderung wehren. Ist das ein letztes Aufbäumen oder schon der sichere Tod?
Was andere machen, sollte uns egal sein, es sei denn, es ist ein Ansporn, die Zukunft des Gesundheitswesens positiver zu gestalten. Ansonsten gilt: Das Beste aus den Rahmenbedingungen machen oder sie nachhaltig verändern.
Digitalisierung und Forschung sollen den Fokus der zukünftigen Gesundheitsversorgung bilden. Was Lauterbachs Digital-Gesetze für die Universitätsmedizin bedeuten, erläutert VUD-Chef Prof. Jens Scholz.
Nichts anderes als eine „Revolution“ sollte die geplante Krankenhausreform sein, hatte Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach versprochen. Herausgekommen ist nun eine Einigung, die viele Kliniken nicht retten wird.
Im Bundesgesundheitsministerium herrscht ein Treiben wie in einem Bienenstock. Eifrig und emsig wird an der Zukunft des Gesundheitswesens gearbeitet, und allerhand neue Gesetze werden produziert. Aber sind die auch zielführend?
Einen Silberstreifen am Horizont hätte der Sanierungsexperte seinen Klienten gewünscht. Herausgekommen ist beim Eckpunktepapier leider nur gut gemachte PR, die den Kliniken nichts bringt. Zu viele Fragen sind offen. Ein Kommentar von Christian Eckert.