In der aktuellen siebten Stellungnahme legt die Regierungskommission zur Krankenhausversorgung Empfehlungen vor, wie Bürokratie abgebaut und Qualität gefördert werden soll. Dabei stehen auch bereits bestehende Instrumente zur Qualitätssicherung auf dem Prüfstand.
Trotz großer Kritik wurde am 19. Oktober 2023 das Krankenhaustransparenzgesetz vom Bundestag verabschiedet. Im Mai 2024 soll der Online-Atlas zu Leistungen und Qualtität deutscher Krankenhäuser an den Start gehen.
Seit Ende September liegt er zur Prüfung bei den Ländern: der Referentenentwurf zur Krankenhausreform. Viel diskutiert, vielfach angepasst. Doch aus Sicht der Pflege besteht weiter Verbesserungsbedarf. Vielen geht der Entwurf nicht weit genug. Ein Stimmungsbild.
Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese arbeitet am Gesetzentwurf für die Krankenhausreform mit. Sie will alle Kliniken im Land erhalten und hat sich dafür deren Wünsche angehört. Wie sie Lauterbachs Pläne mit der Praxis abgleichen will – und was sie von den Häusern fordert.
Hoher Aufwand, unerfüllte Erwartungen – das könnte die Reform der Krankenhausvergütung mit sich bringen. Die Autoren zeigen Alternativen auf, die weniger komplex, aber durchaus anschlussfähig zu den bisherigen Planungen sind.
Um den unter Kostendruck leidenden Krankenhäusern zu helfen, mahnt Schleswig-Holsteins Landtag schnelle Hilfe des Bundes an. 80 Prozent der Kliniken im Norden drohe Verlust. Die Landespolitiker haben einen konkreten Vorschlag.
Die Gesundheitsvorsorge wird neu strukturiert: Wie Minister Lauterbach am 4. Oktober verkündete, werde es mit dem Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin bald eine weitere Behörde geben. Wie dieser Schritt das RKI entlasten soll.
Die Universitätsmedizin Göttingen und das Klinikum Hann. Münden bauen ihre langjährige Kooperation aus – auch mit Blick auf die anstehende Reform. KHM-Geschäftsführer Schultz spricht von einem Meilenstein für sein Haus.
Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach (SPD) hat das geplante neue Qualitätsregister für Krankenhäuser gegen Kritik verteidigt. Im Bundestag wies der SPD-Politiker Vorwürfe der Opposition zurück, er würde falsche Prioritäten setzen.
Das insolvente SHG Klinikum Merzig soll erhalten bleiben – dafür sprechen sich alle Fraktionen im saarländischen Landtag aus. Aber viel mehr Gemeinsamkeit war bei einer lebendigen Debatte nicht zu hören.
Mit Protesten in ganz Deutschland haben Kliniken erneut auf ihre teils bedrohliche Finanzlage aufmerksam gemacht. Die Aktionen mobilisierten Tausende Beschäftigte und Vertreter von Klinikleitungen. kma hat sich in Berlin umgehört.
Finanzielle Schieflagen oder gar Insolvenzen sind aus der Krankenhausbranche derzeit nicht wegzudenken. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft rief daher zum bundesweiten Protest auf und fordert faire Erlösanpassung.
Nun bangt auch das DRK-Krankenhaus Biedenkopf um seine Existenz. Sein Träger, der DRK-Kreisverband Biedenkopf, ist zahlungsunfähig und hat einen Insolvenzantrag gestellt. Die Vorstandschefin gibt Land und Kassen eine Mitschuld.
Ab April 2024 soll das interaktive Transparenzverzeichnis über Klinikstandorte informieren. Der Gesetzesentwurf dazu wurde nun vom Bundeskabinett beschlossen. Neuigkeiten gibt es auch zum Referentenentwurf für die Krankenhausreform.
Der geplante Trägerwechsel der Asklepios Klinik Oberviechtach zur IWG-Unternehmensgruppe wird nicht stattfinden. Grund dafür sind Asklepios zufolge erhöhte Unsicherheiten und der Nichteintritt von vertraglich vereinbarten Verkaufsbedingungen.