Zwischen Umzug, Umbruch und Erwartungsdruck: Das Alb Fils Klinikum berichtet vom Wechsel in ihren Klinikneubau, emotionalen Tiefpunkten nach dem Start und der Frage, wie Pflegeführung, Teamstrukturen und Kommunikation im Wandel funktionieren.
Wir haben viel mehr davon, mehrere Häuser zu Außergewöhnlichem zu befähigen, sagt Vorstandschef Prof. Dr. Thomas Moesta vom Universitätsklinikum Halle. Hier spricht er über die Rolle der Unimedizin und die jüngste Regionalkonferenz der Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt.
Nach zwei Amtszeiten wird Dr. Matthias Bracht nicht erneut als Vorstandschef der Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser kandidieren. Derweil wollen die 27 Mitglieder des Verbunds künftig noch intensiver zusammenarbeiten.
Der Medizinische Dienst befürchtet Qualitätsverluste nach der Krankenhausreform. Von den derzeitigen Verhandlungen fühlt er sich bewußt ferngehalten, betont aber die Wichtigkeit einer unabhängigen Prüfinstanz für das Gesetz.
Die SPD-Fraktion fordert mehr Transparenz von der Landesregierung bei der NRW-Krankenhausplanung. Bereits Ende 2022 habe man bei Gesundheitsminister Laumann den Status Quo angefragt. Eine Antwort sei verweigert worden.
Die Krankenhausreform soll über mehr Spezialisierung in den Kliniken auch die Qualität verbessern. Eine brisante Frage lautet: Wie viele Standorte braucht es dann noch? Ein GKV-Modell schlägt vor auf über 400 Häuser zu verzichten.
Gesundheitsminister Philippi sieht Niedersachsen gut vorbereitet für die Krankenhausreform. In einer Podiumsdiskussion mit regionalen Vertretern des Gesundheitswesens wurde aber auch die kritische finanzielle Lage der Krankenhäuser debattiert.
Schritt für Schritt: Bei den Beratungen zur Krankenhausreform ist man sich immer noch nicht einig über die geplanten Krankenhaus-Level. Übereinkünfte gab es jedoch in anderen Bereichen. Startdatum für das Gesetz soll Anfang 2024 sein.
Das Gutachten für Sachsen-Anhalts Krankenhauslandschaft empfiehlt unter anderem verstärkt zu zentralisieren. Sind die Ansätze realistisch? Was muss jetzt passieren? Krankenhausexperte Prof. Reinhard Busse gibt Antworten.
Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steckt weiter in einer tiefen Krise. Umso größere Bedeutung kommt dem Hauptstadtkongress Gesundheitspolitik zu, der alle Akteure zusammenbringt. Dieser Austausch ist dringend nötig, denn die Gesundheitsversorgung erlebt eine Zeitenwende.
Nach der Sommerpause will Gesundheitsminister Lauterbach einen Referentenentwurf für die Krankenhausreform vorlegen. Er betonte im Bundestag, dass er keine Krankenhäuser schließen wolle. Die Reform habe den Zweck, sie am Netz zu halten.
Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach und das BMG haben die Medienberichte zu Klinikschließungen berichtigt. Es seien Unwahrheiten zur Krankenhausreform veröffentlicht worden, heißt es in der Mitteilung des BMG.
Am 23. Mai trifft sich Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach mit den Ländervertretern. Unterschiedliche Vorstellungen zur Krankenhausreform sollen diskutiert werden. „Erheblichen Nachbesserungsbedarf“ sieht beispielsweise Minister Holetschek.
60 000 bis 70 000 Euro pro Stunde verlieren die Krankenhäuser in Niedersachsen und Baden-Württemberg. Abzulesen auf den „Defizit-Uhren“, die die Krankenhausgesellschaften ins Netz gestellt haben. Für viele Kliniken könnte die Reform zu spät kommen.
Bei der Eröffnung des 127. Ärztetages ging es auch um die Krankenhausreform. Bundesgesundheitsminister Lauterbach bekräftigte die Entökonomisierung, NRW-Minister Laumann setzt auf Kompromissbereitschaft bei der Umsetzung.
Diskussionsentwurf im Bundesgesundheitsministerium: Laut Christos Pantazis, dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, sollen auch kleine Kliniken und deren Geburtshilfe bei der Krankenhausreform berücksichtigt werden.