„Nicht jeder darf anbieten, was er will und nicht jeder darf sich aussuchen, was er bekommt. Aber alle müssen bekommen, was sie brauchen.“ Uniklinik-Chef Prof. Jürgen Graf zum System der Notaufnahmen und wie eine Reform gelingen kann.
Niedersachsen treibt die Baumaßnahmen seiner Krankenhäuser finanziell voran. Von 800 Millionen Euro fließen 2023 allein über 500 Millionen in die drei Zentralkliniken. Für Gesundheitsminister Dr. Philippi ein klares Bekenntnis zu den Projekten.
Der neue „Krankenhaus Rating Report“ zeigt, elf Prozent der Krankenhäuser lagen 2021 im roten Bereich. Im Jahr 2030 könnten es fast 50 Prozent sein, die der Insolvenzgefahr ins Auge sehen. Was nun nötig ist, haben die Autoren um Prof. Boris Augurzky veranschaulicht.
Wir haben viel mehr davon, mehrere Häuser zu Außergewöhnlichem zu befähigen, sagt Vorstandschef Prof. Dr. Thomas Moesta vom Universitätsklinikum Halle. Hier spricht er über die Rolle der Unimedizin und die jüngste Regionalkonferenz der Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt.
Nach zwei Amtszeiten wird Dr. Matthias Bracht nicht erneut als Vorstandschef der Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser kandidieren. Derweil wollen die 27 Mitglieder des Verbunds künftig noch intensiver zusammenarbeiten.
Der Medizinische Dienst befürchtet Qualitätsverluste nach der Krankenhausreform. Von den derzeitigen Verhandlungen fühlt er sich bewußt ferngehalten, betont aber die Wichtigkeit einer unabhängigen Prüfinstanz für das Gesetz.
Die SPD-Fraktion fordert mehr Transparenz von der Landesregierung bei der NRW-Krankenhausplanung. Bereits Ende 2022 habe man bei Gesundheitsminister Laumann den Status Quo angefragt. Eine Antwort sei verweigert worden.
Die Krankenhausreform soll über mehr Spezialisierung in den Kliniken auch die Qualität verbessern. Eine brisante Frage lautet: Wie viele Standorte braucht es dann noch? Ein GKV-Modell schlägt vor auf über 400 Häuser zu verzichten.
Gesundheitsminister Philippi sieht Niedersachsen gut vorbereitet für die Krankenhausreform. In einer Podiumsdiskussion mit regionalen Vertretern des Gesundheitswesens wurde aber auch die kritische finanzielle Lage der Krankenhäuser debattiert.
Schritt für Schritt: Bei den Beratungen zur Krankenhausreform ist man sich immer noch nicht einig über die geplanten Krankenhaus-Level. Übereinkünfte gab es jedoch in anderen Bereichen. Startdatum für das Gesetz soll Anfang 2024 sein.
Das Gutachten für Sachsen-Anhalts Krankenhauslandschaft empfiehlt unter anderem verstärkt zu zentralisieren. Sind die Ansätze realistisch? Was muss jetzt passieren? Krankenhausexperte Prof. Reinhard Busse gibt Antworten.
Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steckt weiter in einer tiefen Krise. Umso größere Bedeutung kommt dem Hauptstadtkongress Gesundheitspolitik zu, der alle Akteure zusammenbringt. Dieser Austausch ist dringend nötig, denn die Gesundheitsversorgung erlebt eine Zeitenwende.
Nach der Sommerpause will Gesundheitsminister Lauterbach einen Referentenentwurf für die Krankenhausreform vorlegen. Er betonte im Bundestag, dass er keine Krankenhäuser schließen wolle. Die Reform habe den Zweck, sie am Netz zu halten.
Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach und das BMG haben die Medienberichte zu Klinikschließungen berichtigt. Es seien Unwahrheiten zur Krankenhausreform veröffentlicht worden, heißt es in der Mitteilung des BMG.
Am 23. Mai trifft sich Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach mit den Ländervertretern. Unterschiedliche Vorstellungen zur Krankenhausreform sollen diskutiert werden. „Erheblichen Nachbesserungsbedarf“ sieht beispielsweise Minister Holetschek.