Weniger Zeitarbeit in der Pflege wird den Fachkräftemangel nicht lösen. Das zeigt die aktuelle Kurzstudie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Im Gegenteil – viele Pflegekräfte würden der Branche den Rücken kehren.
Die Grenzen zwischen ambulanten und stationären Sektor sollen weiter abgebaut werden. Dazu soll unter anderem die Vergütung angepasst werden, wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Bundesverband der Belegärzte und Belegkrankenhäuser jetzt fordern.
Wenn alles so bleibt, werden ältere Menschen in unserem Gesundheitswesen bald schlechter versorgt. Davor warnt der Fachverband der Altersmediziner. Anhand aktueller Zahlen fordert er zu verschärftem Handeln auf.
Die Krankenhausreform könne nur gelingen, „wenn Bund und Länder an einem Strang ziehen“, sagte Ministerpräsident Boris Rhein. Rhein und Gesundheitsminister Kai Klose hatten zum ersten „Hessischen Versorgungsgipfel“ in Wiesbaden eingeladen.
Eine gesundheitspolitische Kommission sollte bei der demokratischen Gestaltung und Planung der Krankenhauslandschaft in Sachsen-Anhalt mitwirken. Dieser Forderung der Linken erteilte der Landtag nun eine Absage.
In den obersten Führungsgremien der Alexianer Gruppe stehen größere Veränderungen an. Unter anderem wird eine vierte Hauptgeschäftsführung gesucht. Wie der katholische Verbund seine Leitungsebene umbaut und das weitere Wachstum plant.
Steigende Energiekosten, KI in der Medizin, Personalisierte Medikamentenentwicklung. Die Themen beim Hauptstadtkongress in Berlin sind so vielfältig wie die Herausforderungen. Ein Blick auf mögliche Lösungen mit Kongresspräsident Karl Max Einhäupl.
In Deutschland gibt es zu wenig Personal für zu viele stationäre Fälle. Der aktuelle AOK Krankenhaus-Report zeigt auf, wie die Krankenhausreform einen wichtigen Beitrag zur Lösung des Problems beitragen könnte.
99,9 Prozent der hessischen Bevölkerung erreicht in maximal 30 Minuten ein Krankenhaus der Notfallversorgung. Das Sozialministerium ist zufrieden, warnt aber vor Ausnahmesituationen und Fachkräftemangel.
Im Streit um die Gesetzgebungskompetenzen der Krankenhausreform haben Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ein Rechtsgutachten beauftragt. Darin wird argumentiert, dass die Vorschläge der Regierungskommission verfassungswidrig sind.
Nach zwölf Jahren Plus ist Schluss: Die Mühlenkreiskliniken rechnen für 2023 mit einem Minus von 26 Millionen Euro. Höhere Ausgaben bei gleichbleibenden Erlösen hinterlassen eine Lücke im Finanzierungsplan – und Unmut im Vorstand.
Das Krankenhausbauprogramm 2023 für Baden-Württemberg ist beschlossen. Von 455 Millionen Euro fließen 248 Millionen in Neubau und Sanierungen. Opposition und BWKG bezweifeln, dass diese Mittel ausreichen.
Bin ich ein Notfall? Reicht es, morgen zum Arzt zu gehen? Antworten gibt jetzt der Digitale Gesundheitslotse der Universitätsmedizin Halle. Das Angebot macht eine medizinische Ersteinschätzung für jeden von zu Hause oder unterwegs möglich.
Das Krankenhausgutachten für Sachsen-Anhalt sieht vor, bestimmte Leistungen nur noch an Spezial- und Unikliniken zu erbringen. „Vollsortimenter“ könnten die Universitätskliniken dann nicht mehr sein, kontern die Häuser.