Im Streit um die Gesetzgebungskompetenzen der Krankenhausreform haben Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ein Rechtsgutachten beauftragt. Darin wird argumentiert, dass die Vorschläge der Regierungskommission verfassungswidrig sind.
Nach zwölf Jahren Plus ist Schluss: Die Mühlenkreiskliniken rechnen für 2023 mit einem Minus von 26 Millionen Euro. Höhere Ausgaben bei gleichbleibenden Erlösen hinterlassen eine Lücke im Finanzierungsplan – und Unmut im Vorstand.
Das Krankenhausbauprogramm 2023 für Baden-Württemberg ist beschlossen. Von 455 Millionen Euro fließen 248 Millionen in Neubau und Sanierungen. Opposition und BWKG bezweifeln, dass diese Mittel ausreichen.
Bin ich ein Notfall? Reicht es, morgen zum Arzt zu gehen? Antworten gibt jetzt der Digitale Gesundheitslotse der Universitätsmedizin Halle. Das Angebot macht eine medizinische Ersteinschätzung für jeden von zu Hause oder unterwegs möglich.
Das Krankenhausgutachten für Sachsen-Anhalt sieht vor, bestimmte Leistungen nur noch an Spezial- und Unikliniken zu erbringen. „Vollsortimenter“ könnten die Universitätskliniken dann nicht mehr sein, kontern die Häuser.
Die Liste der Millionen-Euro-Lücken für die Karlsruher Kliniken liest sich dramatisch. Allein anstehende Tarifsteigerungen reißen ein Loch von 43 Millionen Euro. Für die Klinikchefs gibt es nur eine Lösung.
Es wird sich einiges ändern im Elbe-Elster Klinikum. Die Verantwortlichen planen drei Gesundheitszentren und einen Klinikneubau. Für alle Details organisieren sie jetzt eine Zukunftswerkstatt.
Sachsen-Anhalts Sozialministerium hat das lang erwartete Krankenhausgutachten vorgestellt. Begutachtet wurden die Strukturen inklusive Notfallversorgung bis zum Jahr 2035. Im Fokus stand auch die Einhaltung der Mindestmengen.
Die ostdeutschen Länderchefs haben sich auf einer Sonderkonferenz in Berlin zur medizinischen Versorgung beraten. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will Lauterbachs Krankenhausreform noch stoppen.
Rund 89 Prozent der bayerischen Kliniken rechnen in diesem Jahr mit teils immensen Verlusten. Laut Bayerischer Krankenhausgesellschaft ergibt sich ein Gesamtdefizit von 100 Millionen Euro pro Monat.
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann machte sich im Landtag für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern bei der Krankenhausreform stark. Die Kompetenzen der Länder sollen dabei aber unbedingt beachtet werden, so der Landesminister.
Im Kampf um den Erhalt der Versorgungsstrukturen von Extrem-Frühchen in Neubrandenburg kam es nun zu einer Anhörung im Bundestag. Eine Ausnahmegenehmigung für das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum war zuvor von den Kranken- und Ersatzkassen abgelehnt worden.
Kurz nach der Wahl 2018 versprach Ministerpräsident Söder in einer Regierungserklärung Finanzhilfen für defizitäre Krankenhäuser in Bayern. Bisher blieb es bei den Worten. Für die SPD ein gebrochenes Versprechen.
Die Pläne zur Krankenhausreform sorgen für ein Kräftemessen zwischen Lauterbach und Laumann. Inzwischen hat sich der Ton aber wieder geändert. Die Koalitionsfraktionen in NRW pochen beim Landtag auf die Fortsetzung der Krankenhausplanung.