Schluss mit roten Zahlen, so lautet das Ziel des Sanierungskonzepts für den Standort Steele des Alfried Krupp Krankenhauses. Warum dafür tatsächlich nur eine Abteilung schließen muss und worauf sich das Haus jetzt konzentriert.
Die Tarifverhandlungen zwischen SRH und Marburger Bund wurden erfolgreich abgeschlossen. Im Ergebnis können die Ärztinnen und Ärzte der SRH Akutkliniken neun Prozent mehr Gehalt und einen Inflationsausgleich erwarten.
Was lange währt: Verdi und die Geschäftsführung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg haben den Tarifvertrag Entlastung am UKGM unterschrieben. Zu den wichtigsten Vereinbarungen zählen vier differenzierte Entlastungsmodelle.
Nach drei gescheiterten Verhandlungsrunden mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder hat der Marburger Bund 20 000 Ärztinnen und Ärzte zum Protest aufgerufen. Wo gestreikt wurde und was gefordert wird.
Krankenhauspersonal erlebt zunehmend Aggressionen und Gewalt. Berlins Senatorin Spranger sieht darin eine problematische „Gesamtentwicklung“. Kritiker sehen in langen Wartezeiten in den Notaufnahmen einen Grund.
Die vier Träger, die sich im Ruhrgebiet zum „Evangelischen Verbund Augusta Ruhr“ zusammenschließen wollen, haben Grund zur Freude. Das Kartellamt hat die Fusion genehmigt.
24 Stunden lang dauerten die intensiven Tarifverhandlungen zwischen dem Jüdischen Krankenhaus Berlin und Verdi. Sie endeten mit einer Einigung auf den Tarifvertrag „Personal Plus“, der ab dem 1. Dezember 2024 gelten wird.
Personelle Vernetzung und ein hausübergreifendes Leistungsangebot – das wollen die Universitätsmedizin Magdeburg und das Klinikum Pfeiffersche Stiftungen mit ihrer Kooperation erreichen. Es ist nicht ihr erster Vertrag.
Ohne Schutzschirm geht es auch in Ratingen nicht mehr. Das dortige St. Marien Krankenhaus hat ebenfalls das gerichtliche Sanierungsverfahren beantragt. Jetzt wird ein neuer Träger für das bislang katholisch geführte 170-Betten-Haus gesucht.
Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen muss saniert werden. Der insolvente Standort in Steele steckt mittlerweile im Hauptverfahren und bekommt Rückendeckung vom Träger. Die Verantwortlichen haben jetzt die nächsten Schritte vorgestellt.
Ein Rechtsstreit zwischen Helios und einer Hamburger Anästhesistin ist mit einem Vergleich beendet worden: Der Klinikkonzern nimmt die Vorwürfe gegen die im Juni 2023 gekündigte Ärztin zurück und zahlt ihr eine Abfindung von 400 000 Euro.
Ein Spitzengehalt für Spitzenmedizin – das fordert der Marburger Bund für die Ärztinnen und Ärzte der Charité. Es geht um 12,5 Prozent mehr Gehalt und die Reduktion der Arbeitslast. Was das finanziell für die Berliner Universitätsmedizin bedeuten würde.
Am Vivantes Klinikum Neukölln kam es am Wochenende zu Störungen in der Stromversorgung. Das Technische Hilfswerk (THW) und die Feuerwehr rückten an. Voraussichtlich werden die Arbeiten erst in dieser Woche endgültig abgeschlossen.
Das Minus der vier Klinikgesellschaften der Region Ingolstadt wird für 2023 wohl bei rund 74 Millionen Euro liegen. Die Verantwortlichen schmieden nun gemeinsame Pläne. Eingeschaltete PwC-Experten empfehlen einen Verbund.
Vor allem auf dem Land spielen kleine Krankenhäuser freigemeinnütziger Träger eine wichtige Rolle. Das gilt auch für die des Deutschen Roten Kreuzes. Über immensen wirtschaftlichen Druck und strategisches Umdenken.