Bereits vom 12. Juni an wird an Baden-Württembergs Unikliniken mehrtägig gestreikt. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber sei unzureichend. Neben mehr Geld fordern die Beschäftigten mehr Entlastung und mehr Zeit.
Die GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit will ihre Krankenhäuser in Angermünde und Prenzlau erhalten. Derzeit wird ein Sanierungskonzept erarbeitet. Der Träger fordert von der Gewerkschaft Verdi einen Notlagentarifvertrag.
Grünes Licht für die Übernahme des Carl-Thiem-Klinikums (CTK) durch das Land Brandenburg. Das darf nun offiziell die Trägerschaft der künftigen medizinischen Universität übernehmen. Das Bundeskartellamt hat die Entscheidung durchgewunken.
Vitos hat Interesse an der insolventen Scivias Klinik Bad Soden bekundet. Die Gespräche zur Übernahme zwischen den Trägern seien schon weit fortgeschritten. Sollten sich beide Seiten einigen, behalten alle Beschäftigen ihre Arbeitsplätze.
Aus dem Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn und dem Ev. Krankenhaus St. Johannisstift wird ab April 2025 ein Krankenhaus – mit zwei Standorten. Sie treten dann als „Christliches Klinikum Paderborn“ auf.
Die Tarifverhandlungen an den vier baden-württembergischen Unikliniken bewegten am Montag über 1300 Beschäftigte zum Streik. Sie legten ihre Arbeit nieder, um u.a. für die Einführung eines Lebensphasenkontos kämpfen, das die Arbeitgeber bisher ablehnen.
In den nächsten Jahren soll auf dem Gelände der Westküstenkliniken in Heide ein neues Gebäude für eine moderne psychiatrische Versorgung entstehen. Das Land fördert den Neubau mit 25 Millionen Euro. Der Spatenstich soll im September erfolgen.
Die Tarifverhandlungen für den Ärztlichen Dienst der GLG-Krankenhäuser in Eberswalde, Angermünde und Prenzlau haben gefruchtet. Für die 400 Ärztinnen und Ärzte konnten eine Gehaltssteigerung und Zuschläge für Samstagsarbeit erzielt werden.
Aus einer engen Kooperation wird jetzt eine gesellschaftsrechtliche Partnerschaft: Das Universitätsklinikum Halle übernimmt 25,1 Prozent der Anteile am Diakoniekrankenhaus Halle. Im Fokus steht vor allem eine Patientengruppe.
Nach drei Verhandlungsrunden einigten sich das Jüdische Krankenhaus Berlin und der Marburger Bund auf einen neuen Tarif für die ärztlichen Beschäftigten. Was der neue Tarifabschluss den Ärzten bringt …
Null Fallzahlen – im künftigen Landeskrankenhausplan von Nordrhein-Westfalen spielt das EVK Münster keine Rolle mehr. Die Alexianer werden es deshalb zum Jahresende schließen. Die Angebote werden verlagert.
Das Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum verstärkt seine Zusammenarbeit mit der Lausitz Klinik in Forst. Der Grundversorger an der polnischen Grenze übernimmt für das CTK jetzt ambulante Operationen. Die Chefs verfolgen ein größeres Ziel.
600 Millionen Euro – in dieser Größenordnung soll der Kreditrahmen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein wachsen. So will es die Landesregierung, denn die wirtschaftliche Lage habe sich „anders als erwartet entwickelt“. Jetzt hängt es am Landtag.
Die Medizinische Fakultät der Universität Hamburg am UKE bekommt einen neuen Viren-Sonderforschungsbereich – um sich auf potenzielle Epidemien vorzubereiten. Die Fördersumme beläuft sich bis 2028 auf insgesamt voraussichtlich 10,8 Millionen Euro.
Medikationsfehler, Hygienemängel und Co. gefährden die Patientensicherheit. An den Oberhavel Kliniken werden daher interdisziplinäre Teams in Medical Escape Rooms trainiert, potentielle Fehlerquellen zu entdecken – und im Stationsalltag zu vermeiden.