Es sollte der erste Schritt in Richtung Krankenhausreform werden. Ein zusätzliches Informationsportal, mit dem Patienten das qualitativ beste Krankenhaus suchen können. Doch der Bundesrat hat das Transparenzgesetz jetzt erst einmal aufgehalten.
Am 23. November haben sich Bund und Länder erneut zur Krankenhausreform beraten. Zu einer endgültigen Fassung des Arbeitsentwurfs kam es aber nicht. In der zweiten Januarwoche wird das überarbeitete Papier final beraten, danach geht es in den parlamentarischen Prozess.
Im Vorlauf zu den – vielleicht finalen Abstimmungen – zwischen Bund und Ländern bezüglich der Krankenhausreform zeigt sich das BMG zuversichtlich. Aus dem Arbeitsentwurf könnte damit bald ein Referentenentwurf werden, der dem Bundestag vorgelegt wird.
Zusammen mit weiteren Bundesländern bringt Nordrhein-Westfalen eine Initiative für die finanziell unter Druck geratenen Krankenhäuser in den Bundesrat ein. Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann glaubt an eine Mehrheit. Zahlen sollen die Krankenkassen.
Die Hybrid-DRG stellen Krankenhäuser vor weitere Herausforderungen. Prof. Christian Wallwiener analysiert, wie viele Erlöse den Kliniken wegbrechen und an welchen Leuchtturmprojekten sich die Branche beim Thema Ambulantisierung orientieren sollte.
Der Berliner Doppelhaushalt 2024/2025 scheint weitgehend ausverhandelt. Zusätzliche Millionen erhalten unter anderem die Kliniken. Es wird noch nicht gespart, aber in Zukunft.
Eigentlich soll die Krankenhausreform Anfang 2024 in Kraft treten – bis dahin ist nicht mehr viel Zeit. Nach Ansicht der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen ist Frühjahr das realistischere Ziel.
Wie soll die Krankenhausreform ab 2024 aussehen? Was bringt uns das Transparenzgesetz? Und welche Auswirkungen hätte ein Vorschaltgesetz? Mit diesen Fragen befassten sich die Experten auf dem 46. Deutschen Krankenhaustag in Düsseldorf.
Brandenburgs Krankenhäuser wollen nachhaltig werden. Fast 400 Anträge für das Förderprogramm „Green Care and Hospital“ sind gestellt worden. Die insgesamt beantragten 85,7 Millionen Euro übersteigen die Mittel deutlich.
Wie macht man Politikern klar, dass die Krankenhausreform anders laufen sollte? Der KKVD hat es mit einem Praxis-Check versucht – und dafür drei Klinik-Chefs und einen Pflegedirektor in das bekannte Berliner Café Einstein geschickt.
Zum Jahresende trennt sich die KV Schleswig-Holstein von rund 400 sogenannten Poolärzten. Der Schritt ist eine Reaktion auf eine Entscheidung des Bundessozialgerichts. Es geht um Rentenbeiträge.
Das Bundesgesundheitsministerium will eine Sonderregelung für die Liquidität der Krankenhäuser verlängern: Rechnungen für erbrachte Leistungen sollen bis zum 31. Dezember 2024 innerhalb von fünf Tagen beglichen werden müssen.
Die geplante Krankenhausreform ist ein Zankapfel – schließlich geht es um die Gesundheitsversorgung im Land und um Milliarden. Vor der Konferenz der Länderchefs mit dem Bundeskanzler erhöht die Union den Druck.
Während eines Besuchs in Reinbek und Geesthacht gab Bundesgesundheitsminister Lauterbach Einblicke zum aktuellen Stand der Krankenhausreform. Kleinen Häusern gab er erneut eine Existenzgarantie.
Das 2022 vom Bundesverfassungsgericht beschlossene Triage-Gesetz soll auf den Prüfstand. Wie der Marburger Bund berichtete, wolle man Verfassungsbeschwerde einreichen, da die Triage mit der ärztlichen Therapiefreiheit kollidiere.