Erstmals haben sich lokale und überregionale Politiker zusammengeschlossen und machen Druck bei der Reform – und zwar von unten. Was dabei die erfolgreiche Elektrifizierung einer Bahnstrecke mit der Krankenhausplanung zu tun hat, erklärt der Bundestagsabgeordnete Axel Müller.
Ab 2025 kommt die ePA für alle – es sei denn, man lehnt es ab. Der Bundesrat billigte nun Lauterbachs Digital-Gesetz und auch das zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten.
Der neue Reform-Fahrplan von Gesundheitsminister Lauterbach stößt einigen sauer auf. NRW-Minister Laumann kritisierte vor allem die Änderung, dass das Gesetz zur Krankenhausreform im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig werde.
Sachsens Krankenhäuser sehen sich wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Viele schreiben wegen explodierender Kosten rote Zahlen. Unter anderem Tarifsteigerungen müsste der Bund komplett refinanzieren, so eine ihrer Forderungen.
In drei Monaten sollen Bürger vor einer Operation die besten Kliniken online auswählen können. Das Gesetz dazu soll am 22. März beschlossen werden. Kurz danach soll nach Plänen von Minister Lauterbach schon die Krankenhausreform folgen.
Die Beteiligten der GMK fordern unabhängig vom Transparenzgesetz den inhaltlichen Dialog und eine schnelle Entscheidung für die Planung der Krankenhäuser. Minister Lauterbach kündigte den Referentenentwurf an.
Der Bundesrat hat bekanntgegeben, dass sich der Vermittlungsausschuss am 21. Februar mit dem Krankenhaustransparenzgesetz befassen wird. Damit steht nun fest, dass aus dem ursprünglichen Plan von Minister Lauterbach nichts wird.
Brandenburg will all seine Krankenhäuser erhalten – auch die in finanzieller Notlage. Finanzministerin Katrin Lange kündigte nun ein Kreditprogramm zur Überbrückung an.
Knalliges Rot und mahnende Worte – während Kliniken mit neuen Kampagnen auf ihre kritische Lage aufmerksam machen, diskutiert die Politik eine weitere Hilfsmöglichkeit. Könnte eine Art Bürgschaftsprogramm Krankenhäuser unterstützen?
16,71 Milliarden Euro stehen dem Bundesgesundheitsministerium in 2024 zur Verfügung. Prof. Karl Lauterbach muss demnach mit knapp acht Milliarden Euro weniger auskommen als noch im Vorjahr.
Hamburgs fünfter Gesundheitskiosk wurde gestern in Bramfeld eröffnet. Von einer bundesweit flächendeckenden Versorgung kann damit bisher noch keine Rede sein. Das BMG bekräftigte seinen Plan, die Kioske in die Regelversorgung aufnehmen zu wollen.
Finanzen und die Krankenhausreform belasten Brandenburgs Krankenhäuser. Ministerpräsident Woidke lädt daher zu einer Krankenhauskonferenz ein. Mit dabei sind Vertreter von Kommunen, Kliniken, Krankenkassen und Gewerkschaften.
Eine Auswirkungsanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Vorhaltepauschale alle Ziele verfehlt. DKG-Chef Gaß lehnt die geplante Vorhaltefinanzierung daher entschieden ab. Weder Entökonomisierung noch Existenzsicherung seien damit gegeben.
Die notdienstliche Akutversorgung wird vereinheitlicht. Dem neuen Eckpunktepapier „Notfallreform“ von Gesundheitsminister Karl Lauterbach zufolge sollen Patienten künftig verstärkt in nahegelegene Praxen geleitet werden. Ein Überblick.
„Das Transparenzgesetz muss am 2. Februar im Bundesrat beschlossen werden“, forderte Gesundheitsminister Lauterbach im Rahmen eines Treffens mit den Kommunalverbänden. Die Kommunen hingegen zweifeln an den Reformplänen und fordern „frisches Geld“.