Für die Insolvenz in Eigenverwaltung hat Regiomed-Geschäftsführer Michael Musick einen straffen Zeitplan. Von seinem Konzept ist er zutiefst überzeugt. Wird es zum Vorbild für Städte und große ländliche Regionen überall in der Republik?
Doppelte Verstärkung für die finanziell angeschlagenen Alfried Krupp Krankenhäuser in Essen. Dr. Michaela Lemm und Susanne Diefenthal werden zukünftig den Weg durch den Sanierungsprozess führen.
Schluss mit roten Zahlen, so lautet das Ziel des Sanierungskonzepts für den Standort Steele des Alfried Krupp Krankenhauses. Warum dafür tatsächlich nur eine Abteilung schließen muss und worauf sich das Haus jetzt konzentriert.
Sachsens Krankenhäuser sehen sich wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Viele schreiben wegen explodierender Kosten rote Zahlen. Unter anderem Tarifsteigerungen müsste der Bund komplett refinanzieren, so eine ihrer Forderungen.
Ohne Schutzschirm geht es auch in Ratingen nicht mehr. Das dortige St. Marien Krankenhaus hat ebenfalls das gerichtliche Sanierungsverfahren beantragt. Jetzt wird ein neuer Träger für das bislang katholisch geführte 170-Betten-Haus gesucht.
Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen muss saniert werden. Der insolvente Standort in Steele steckt mittlerweile im Hauptverfahren und bekommt Rückendeckung vom Träger. Die Verantwortlichen haben jetzt die nächsten Schritte vorgestellt.
Vor allem auf dem Land spielen kleine Krankenhäuser freigemeinnütziger Träger eine wichtige Rolle. Das gilt auch für die des Deutschen Roten Kreuzes. Über immensen wirtschaftlichen Druck und strategisches Umdenken.
Das St. Remigius Krankenhaus in Leverkusen-Opladen und weitere Einrichtungen der in Teilen insolventen Kplus Gruppe gehören künftig zu den Alexianern. Der Verbund wächst damit um weitere 1300 Beschäftigte.
Die 190 Mitarbeitenden der Warnow-Klinik können aufatmen. Mit der Bestätigung des Insolvenzplans durch das Amtsgericht Rostock sind ihre Jobs gesichert. Neuer Mehrheitsgesellschafter des Krankenhauses wird die Curiates-Gruppe.
Vier von fünf Krankenhäuser rechnen für 2023 mit Defiziten, 2024 könnte es noch schlechter aussehen. Digitalisierung und Ambulantisierung machen jedoch Fortschritte. Ein Blick auf die Ergebnisse vom Krankenhaus Barometer 2023.
Zu Jahresbeginn hat die Klinikgruppe Regiomed Insolvenz angemeldet. Die Verluste für 2023 werden auf rund 25 Millionen Euro geschätzt. Die Krankenhausgesellschaft Thüringen sieht viele Krankenhäuser in einer kritischen Lage.
Der Klinikverbund Regiomed geht nun doch den Weg in die Insolvenz. Zuvor war eine Lösung mit den beteiligten Kommunen gescheitert. Nun will sich das Unternehmen durch ein Eigenverwaltungsverfahren sanieren.
Das FEK Neumünster und die Düsseldorfer IGPmed sichern den Fortbestand des insolventen Klinikums Bad Bramstedt. Die beiden Investoren wollen alle Geschäftsbereiche fortführen und machen noch ein weiteres Versprechen.
Die insolventen St. Vincenz Kliniken bleiben in der Trägerschaft der Paderborner Vincentinerinnen. Die Gläubigerversammlung hat dem Angebot der Schwestern für ihre eigenen Kliniken zugestimmt.
Eine weitere Klinik Bayerns meldet ein Insolvenzverfahren: Das 1867 gegründete Diakoniewerk München-Maxvorstadt will seine 87-Betten-Klinik, sein Kompetenzzentrum für Gesundheit und Pflege und alle 350 Arbeitsplätze retten.