Das Alfried Krupp Krankenhaus stellt weitere Weichen: Nachdem der Insolvenzplan für Steele bestätigt wurde, nimmt Geschäftsführer Dr. Günther Flämig seinen Hut. Die Nachfolgerinnen Dr. Michaela Lemm und Susanne Diefenthal sind schon gestartet.
Für die insolvente Rotkreuzklinik Lindenberg zeichnet sich eine Perspektive ab. Geschäftsführerin Caroline Vogt kann den Insolvenzplan bei Gericht einreichen. Parallel arbeitet sie an einer noch größeren Lösung – mit zwei anderen Klinikträgern.
Für die finanziell angeschlagene Klinik der Marienhaus-Gruppe in Bingen ist der letzte Ausweg das Insolvenzverfahren. Nach konstruktiven aber schlussendlich erfolglosen Gesprächen mit Stadt und Landkreis wird die Restrukturierung jetzt mit dem Insolvenzverwalter diskutiert.
Aufatmen in Paderborn: Die insolventen St. Vincenz-Kliniken haben einen Finanzpartner aus der Region gefunden. Zudem bestätigt ein Gutachten „eine sehr gute Aussicht auf eine erfolgreiche Sanierung“.
Ohne das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein hat das Lübecker Marien-Krankenhaus keine Chance. Nun meldet der Betreiber Insolvenz an. Die verbliebenen Beschäftigten haben schon ein Angebot.
Im St. Marien Krankenhaus in Ratingen ist man weiterhin intensiv auf der Suche nach Investoren. Doch die Uhr tickt: Denn die Hälfte der Zeit im Schutzschirmverfahren ist schon verstrichen, ohne dass neue Geldgeber gefunden sind.
Das im Insolvenzverfahren auf die Psychiatrie zusammengeschrumpfte St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein geht an die BBT-Gruppe. Sie war zuletzt einer von zwei Bietern für den Bereich – und sieht gute Vernetzungschancen in der Region.
Mit dem Krankenhaus St. Hubertus-Stift Bedburg hat ein weiteres Haus in Nordrhein-Westfalen ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Das Leistungsangebot könnte künftig sogar ausgeweitet werden.
Es hagelt Kritik von den Krankenhausgesellschaften zum Transparenzgesetz. Es fehlten konkrete Zusagen, weshalb viele Insolvenzen noch vor der Krankenhausreform zu befürchten seien. Und auch der Milliarden-Fonds kann die Gemüter nicht besänftigen.
Im Oktober 2020 wurden die Stadt und der Landkreis gemeinsame Gesellschafter des Klinikums Peine. Nun zieht sich die Stadt wieder zurück und veräußert die Anteile an den Landkreis. Das sind die Gründe.
Das insolvente St. Elisabeth Krankenhaus in Lahnstein entlässt offenbar kurzfristig mehr als die Hälfte der Beschäftigten. Berichten zufolge soll nur die Psychiatrie erhalten bleiben.
Für das SHG Klinikum Merzig führt der Weg aus der Insolvenz zum Splitting der Unternehmensanteile. Als Gesellschafter mit an Bord ist ab sofort der Landkreis Merzig-Wadern. Wie viel Geld jetzt fließt und was die nächsten Schritte sind.
Die insolvente St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch wird Teil der St. Augustinus Gruppe. Anders als vom VKKD im Dezember 2023 verkündet, steigen die Alexianer nur mit einer 40-Prozent-Beteiligung ein.
Nach fünf Monaten im Insolvenzverfahren ist die Rettung der Rotkreuzklinik Wertheim nicht gesichert. Die Gehälter könne man zwar wieder selbst zahlen, langfristig soll aber ein neuer Träger her. Aktuelle Verhandlungen scheiterten jedoch.
Der kürzlich als neuer HMG-Geschäftsführer vorgestellte Tobias Vaasen wird den insolventen Regiomed-Verbund im laufenden Sanierungsverfahren begleiten. Er übernimmt für ein halbes Jahr die Position des Chief Restructuring Officers.