Das Agaplesion Ev. Krankenhaus Holzminden ist insolvent. Nun lotet ein Sanierungsexperte die Optionen für das angeschlagene Haus aus. Der Betrieb von Krankenhaus und MVZ geht währenddessen weiter.
Wie der Gesundheitskonzern Agaplesion bekannt gab, ist das Evangelische Krankenhaus Holzminden insolvent. Rund 400 Mitarbeitende sind betroffen. Vorstandschef Horneber kritisiert die Gesundheitspolitik.
Der ehemalige Imland-Geschäftsführer Markus Funk wechselt zu den St. Vincenz-Kliniken. In Paderborn hat er es mit ähnlichen Problemen wie zuvor zu tun: Das Unternehmen hat kürzlich ein Schutzschirmverfahren beantragt.
In Rheinland-Pfalz fordern die Freien Wähler finanzielle Unterstützung des Landes für insolvente Krankenhäuser wie die der DRK. Das Land habe Rücklagen für die vorrübergehende Absicherung bedrohter Kliniken, so Helge Schwab.
Nach einem Treffen stellen Landesregierung und DRK klar: Standorte und Jobs der insolventen Kliniken sind sicher. Minister Hoch will sich für die zügige Auszahlung finanzieller Mittel einsetzen, ein dauerhaftes Einspringen lehnte er jedoch ab.
Die Warnow-Klinik hat einen Insolvenzantrag eingereicht. Die Schließung des Hauses sei jedoch keine Option, betont Insolvenzverwalterin Ulrike Hoge-Peters. Am Dienstag will sich der Landtag in einer Sondersitzung damit beschäftigen.
Der Insolvenzantrag der DRK-Krankenhäuser hallt nach. Die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz wirft der Politik vor, tatenlos zuzusehen und warnt, dass die geplante Krankenhausreform erst in einigen Jahren greifen wird.
Die DRK Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz hat einen Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind vier Krankenhäuser an fünf Standorten, wie die Trägergesellschaft mitteilte. Sanierungsteam und Beratungsexperten sind bereits eingeschaltet.
Das Klinikum Ingolstadt muss seine Defizitprognose für 2023 erhöhen und rechnet mittlerweile mit einem Minus von 30 Millionen Euro. Damit ist das Krankenhaus allerdings nicht allein. Eine Übersicht der letzten Wochen.
Es steht schlecht um die Warnow-Klinik in Bützow. Das kleine Haus im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern hat Insolvenz angemeldet. Es macht seit Jahren Verluste, doch der Klinikleiter plant trotzdem den Neuanfang.
Die St. Vincenz-Krankenhaus GmbH hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung gestellt. Warum die Geschäftsführung des Unternehmens das auch als Chance sieht und wie die Prognosen auf Erfolg aussehen.
Kurz- und mittelfristig steht für 69 Prozent der deutschen Krankenhäuser die Existenz infrage. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage im Auftrag der DKG. Die Erwartungen an die anstehende Krankenhausreform sind gering.
Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab: Auch das SHG Klinikum Merzig im Saarland ist von der Insolvenz bedroht und setzt deshalb auf ein Schutzschirmverfahren. Die SHG-Gruppe stehe aber zum Standort, heißt es.
Der Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord steht wirtschaftlich seit Jahren unter Druck. Nun steht dem kommunalen Verbund ein großer Umbau bevor, ein Standort wird geschlossen. Wie Geno-Chefin Dorothea Dreizehnter Bremens größten Klinikträger mit einer Roßkur retten will.
Mehr als die Hälfte der 600 größten Krankenhäuser in Deutschland schreibt rote Zahlen. Das zeigt eine Roland-Berger-Umfrage. Eine Gruppe hat es demnach besonders schwer. Derweil zeichnet sich in Baden-Württemberg ein neues Hilfspaket ab.