Robert Möller soll Helios neu aufstellen. Im Gespräch schildert der CEO, warum der Konzern trotz Krise im Markt wächst, die geplante Vorhaltefinanzierung kleine Kliniken nicht sichert – und warum Behandlungsqualität entscheidend für weiteres Wachstum ist.
Die Verlagerung von stationärer zu ambulanter Versorgung hat auch juristische Effekte. Rechtsanwältin Sylvia Manteufel erklärt am Beispiel einer Patient Journey, warum Kliniken unbedingt agieren statt reagieren sollten, wenn es um Ambulantisierung geht.
Es hagelt Kritik von den Krankenhausgesellschaften zum Transparenzgesetz. Es fehlten konkrete Zusagen, weshalb viele Insolvenzen noch vor der Krankenhausreform zu befürchten seien. Und auch der Milliarden-Fonds kann die Gemüter nicht besänftigen.
Dem Transparenzgesetz steht nichts mehr im Wege. Die Reform könnte Ende April ins Kabinett kommen. Bis zur Umsetzung dauert es noch, aber die Richtung steht fest. Wie Kliniken schon jetzt die Gesundheitsversorgung gestalten können.
Mit der Einführung von Hybrid-DRGs haben sich für Kliniken viele Probleme eröffnet. Unter anderem reißen diese ihnen die Mischkalkulation auseinander, und für die Abrechnung der Fälle fehlen sämtliche Voraussetzungen. Die aktuellen Herausforderungen im Überblick.
Monate hat es gedauert, doch nun sind die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern endlich beendet. Zumindest beim Krankenhaustransparenzgesetz. Zudem wurde ein 50-Milliarden-Euro-Fonds für die Kliniken angekündigt.
Seit einem Jahr ist Sebastian Spottke Chef der Marienhaus-Gruppe und verantwortet den Schwerpunkt Krankenhäuser. kma hat mit dem 40-Jährigen über seine Entwicklung gesprochen und dabei u.a. erfahren, welche Stärken seine tägliche Arbeit erfordert – und auf welchen Werten sie basiert.
Über die Zukunft des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein wird intensiv beraten. Während die zwei Hauptgesellschafter Geld zuschießen, stehen vier kirchliche Stiftungen in der Kritik. Und zwei neue potenzielle Anteilseigner kommen ins Spiel.
Die Berliner Krankenhäuser fordern, die Krankenhausreform zeitnah auf den Weg zu bringen. Ein weiteres Taktieren schade allen Beteiligten. Wie die Krankenhäuser finanziell gestärkt werden können, diskutierten sie in einem Treffen mit der Senatsverwaltung.
Bringen die Reformen im Gesundheitswesen die erhofften Verbesserungen? Wenn es nach Meinung der Deutschen geht, eher nicht. Nur acht Prozent sind sehr zuversichtlich, dass sie es voranbringen werden. Ein Blick auf die Ergebnisse vom Healthcare Barometer 2024.
Erstmals haben sich lokale und überregionale Politiker zusammengeschlossen und machen Druck bei der Reform – und zwar von unten. Was dabei die erfolgreiche Elektrifizierung einer Bahnstrecke mit der Krankenhausplanung zu tun hat, erklärt der Bundestagsabgeordnete Axel Müller.
In Bremerhaven konzentriert Ameos seine stationären Leistungen künftig im Klinikum Am Bürgerpark. Der Standort Mitte wird zum ambulanten OP-Zentrum. Es sind nicht die einzigen Häuser, die Ameos gerade neu ausrichtet.
Der neue Reform-Fahrplan von Gesundheitsminister Lauterbach stößt einigen sauer auf. NRW-Minister Laumann kritisierte vor allem die Änderung, dass das Gesetz zur Krankenhausreform im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig werde.
Sachsens Krankenhäuser sehen sich wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Viele schreiben wegen explodierender Kosten rote Zahlen. Unter anderem Tarifsteigerungen müsste der Bund komplett refinanzieren, so eine ihrer Forderungen.
In drei Monaten sollen Bürger vor einer Operation die besten Kliniken online auswählen können. Das Gesetz dazu soll am 22. März beschlossen werden. Kurz danach soll nach Plänen von Minister Lauterbach schon die Krankenhausreform folgen.